Miete: Samstag ist kein Werktag

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Ich bin gerade auf ein Urteil vom Bundesgerichtshof gestoßen, wonach der Samstag bei Mietzahlungen nicht als Werktag gilt. Es dürfte allgemein bekannt sein und steht auch in jedem Mietvertrag, dass die Miete bis zum dritten Werktag des Monats beim Vermieter eingegangen sein muss. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, liegt der letzte Tag des Monats an einem Wochenende, so ist der Mieter nicht für eine verspätete Mietzahlung verantwortlich.

Die Kommentare auf der T-Online Webseite sind eindeutig aber durchaus von verschiedenen Seiten zu betrachten.
Wer ist Mieter, wer ist Vermieter?
Ein Schreiber bringt es auf den Punkt. Als Mieter muss ich in einem solchen Fall eben einen Tag früher überweisen und als Vermieter klage ich den Mieter nicht wegen einem Tag aus seiner Wohnung.
Es dürfte doch klar sein wer für seine Zahlung einen Dauerauftrag zur Begleichung der Mieter einrichtet, geht von einer pünktlichen Zahlung seiner Bank aus. Entgegen zu kommen, rechnen auch viele Vermieter mit einer pünktlichen Mietzahlung, da diese vielleicht auch für das Hypothekendarlehen benötigt wird.

Solche Urteile entstehen nur deshalb, weil Vermieter und Mieter nicht mehr miteinander sprechen und sich auf eine Lösung verständigen.

„Baut doch selbst ein Haus dann müsst ihr die bösen Vermieter nicht mehr erdulden“ schreibt ein Leser und drückt damit durchaus die Wut der Vermieter aus, ständig Eingriffe in ihr Eigentum hinnehmen zu müssen.
Jahrelang haben sich Vermieter auf die Klauseln zu den Schönheitsreparaturen in ihren Mietverträgen verlassen und müssen nun in vielen Fällen leer ausgehen und selbst renovieren.

Da ist meiner Meinung nach nicht okay. Solche Klauseln für unwirksam zu erklären dürfte nur für die Zukunft gelten und einen Bestandschutz für Altverträge bieten.

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