Kündigung wenn der Hund zubeisst

Wird der Hauseigentümer vom Hund des Mieters gebissen, so kann dieser dem Mieter gegenüber keine Kündigung der Mietwohnung aussprechen. Werder eine ordentliche noch eine fristlose Kündigung sah das Amtsgericht Nürnberg als gerechtfertigt an.
Eines haben die Richter hier aber besonders hervorgehoben. Es war bei dem Unfall, und nichts anderes war es, keine Schädigungsabsicht des Mieters gegenüber dem Vermieter zu sehen.

Beide waren zwar keine Freunde, hatten aber auch nie Streit gehabt.
Es ist anzunehmen, dass bei der Absicht des Mieters den Vermieter durch seinen Hund zu schädigen, eine Kündigung wirksam werden könne.
Seinen Hund auf den Vermieter anzurichten oder gar auf ihn loszulassen,kann einem daher wohl schon das Dach über dem Kopf kosten.
AG Nürnberg Az: 26 C 467/93



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