Hunde müssen in der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr die Schnauze halten

Hunde müssen in der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr die Schnauze halten, so das OLG Brandenburg Az: 5 U 152/05 – 1/07. Es ist dem Nachbarn nicht zuzumuten, jeden Morgen durch das Gebell des Hundes geweckt zu werden, wenn dieser z.B. anschlägt, weil der Zeitungsjunge vor der Tür steht. Im Fall vor Gericht, war hier die bemängelte Uhrzeit 6 Uhr. Die Richter gaben die Auflage

Maßnahmen zu ergreifen, damit der Hund zwischen 22 und 7 Uhr seine Bell-Attacken unterlässt
Wie diese Maßnahmen nun aussehen sollen, ließ das Gericht offen. Bekanntermaßen beschäftigen Gerichte sich nicht mit der Umsetzung ihrer Urteile.

Ja die Gerichte entscheiden halt frei. So ist das OLG Hamm der Meinung, dass eine halbe Stunde täglich das Kläffen, wie es von anderen tituliert wird oder zehn Minuten am Stück in der Mittagsruhe von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr und von 19.00 Uhr bis morgens um acht den Nachbarn nicht zuzumuten ist.
OLG Hamm Az: 22 u 265/87

Das LG Schweinfurt ist da anderer Meinung. Es urteilte, dass eben die genannten Beschränkungen des OLG Hamm einem Hundehalter nicht möglich sind. beruflich vielleicht eingespannt, kann ein Tierhalter seinen Hund keine klaren Zeiten vorschreiben, wann er bellen darf und wann nicht. manche Hunde werden auch als Schutzhunde gehalten, die gerade durch ihr Gebell eventuelle Einbrecher verschrecken und dies vielleicht sogar in der näheren Nachbarschaft.
LG Schweinfurt Az. 3 S 57/96



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