Hund verschmutzt Teppich in Mietwohnung

Hund verschmutzt Teppich in Mietwohnung
Die Verunreinigung des Teppichbodens in einer Mietwohnung durch einen Hund, wobei das Urteil auch durchaus auf eine Katze zutrifft, wird in aller Regel kostenpflichtige Folgen für den Mieter haben.
Ob es sich nun um einen Verdauungsakt handelt, oder der Hund sich einfach auf den Teppich erbrochen hat, der Hundekot oder das Erbrochene hinterlässt unschöne Flecken.

Zieht der Mieter nun aus, so kann de Vermieter von seinem Mieter Schadensersatz verlangen.
Diese Verunreinigung durch das Tier ist eine Beschädigung, die durch ein willkürliches Verhalten (§ 833 BGB) entstanden ist.
Es gibt aber keinen nagelneuen Teppich, der Vermieter muss sich einen Abzug gefallen lassen. Dieser richtet sich nach dem Alter des Teppichs und wird gern auch als „alt für neu“ bezeichnet.
Amtsgericht Böblingen Az.:2C 3212/96

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