Forderungen nach Auszug des Mieters

Vermieter haben sechs Monate nach Auszug Zeit, Nachforderungen an den Mieter zu stellen.
Die Frist beginnt nicht wie oftmals angenommen mit Beendigung des Mietverhältnisses, sondern bereits mit der Schlüsselübergabe
Der Vermieter kann über diese Frist hinaus keine weiteren Ansprüche an den Mieter stellen. Dies trifft insbesondere auf Forderungen bei Schäden an der Wohnung zu. So soll der Mieter vor unberechtigten Forderungen geschützt werden.

Die Möglichkeit Forderungen nach Auszug des Mieters zu stellen sind jedoch sehr eingeschränkt. Wurden im Übergabeprotokoll keine Mängel an der Wohnung festgehalten, so kann der Vermieter später nur noch solche Forderungen nach reichen, die nicht sofort sichtbar waren. Defekte Türen, falscher Anstrich der Fenster, Löcher in Fliesen oder ähnliches fällt dann aus der Nachtforderungspflicht heraus.

Paragraf 548 Abs. 1 Satz 1 BGB
BGH, Az. VIII ZR 123/05



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