Auszug aus der Mietwohnung: Wichtige Urteile für Mieter

Wohnung muss beim Auszug nicht weiß gestrichen werden
Eine Klausel im Mietvertrag, wonach eine Wohnung bei Rückgabe weiß gestrichen sein muss, ist unzulässig, urteilte jetzt der Bundesgerichtshof. Diese Festlegung sei für Mieter von Nachteil. Der Vermieter muss auch andere „dezente Farbtöne“ akzeptieren.
Bundesgerichtshof Az: VIII ZR 198/10

Mieter wählen die Wandfarbe selbst
Mieter wählen die Wandfarbe selbst. Mieter müssen beim Auszug nicht weiß streichen, wenn die Wohnung in dezenten Farben gestaltet ist. Denn die Weitervermietung wird so nicht erschwert.
BGH, Az. VIII ZR 143/10

Anspruch auf Rückzahlung von Schönheitsreparaturen nach sechs Monaten
Neun Monate nach seinem Auszug stellte ein Mieter fest, dass er gar nicht hätte renovieren müssen. Er wollte die Kosten dafür vom Vermieter erstattet bekommen und klagte. Am Ende ohne Erfolg: Er hätte das Geld früher zurückverlangen müssen der Anspruch darauf gilt nach sechs Monaten als verjährt.
Landgericht Kassel Az: 1 S 67/10

Haftung für Wohnungsschäden nach Auszug
Auch nach dem Auszug haftet man für verschuldete Mängel in der Wohnung. Nach dem Auszug kann der Vermieter noch sechs Monate lang Forderungen wegen möglicher Mängel an den Ex-Mieter stellen. Dann verjähren die Ansprüche. Die Frist beginnt mit der Wohnungsübergabe
BGH Az.: VIII ZR 8/11



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