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Wohngemeinschaft - gesetzliche Grundlage zu Mietanteilen? im Forum Mietrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

A, B und C wohnen in einer Wohngemeinschaft als nebeneinander gleichberechtigte Mieter. C ist erst ... Urteile und Rechtsfragen

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    Ratgeber Recht Gast

    Standard Wohngemeinschaft - gesetzliche Grundlage zu Mietanteilen?

    A, B und C wohnen in einer Wohngemeinschaft als nebeneinander gleichberechtigte Mieter.
    C ist erst kürzlich eingezogen, nachdem A und B einen Nachmieter gesucht hatten.
    Bei der Wohnungsbesichtigung wurde ihm mitgeteilt, daß er für sein Zimmer (20 qm) 200 Euro warm zahlen soll und war damit einverstanden.
    A und B haben Zimmer mit jeweils 10 qm und zahlen warm 100 Euro - das wurde C nicht explizit gesagt (wozu auch).
    Die Wohnung ist 70qm groß, Gesamtmiete warm 400 Euro.

    C hat zusammen mit A und B einen Vertrag unterschrieben, in dem festgesetzt ist, daß
    A mit Zimmer 10qm 100 Euro
    B mit Zimmer 10qm 100 Euro
    C mit Zimmer 20qm 200 Euro zu zahlen hat.
    Als Grundlage zur Festsetzung der anteiligen Miethöhe dient also alleinig die Zimmergröße.

    Kurze Zeit darauf fordert C Mietzahlungen nicht proportional der Zimmer, sondern anteilig an der Gesamtwohnfläche, also:
    A zahlt 115.
    B zahlt 115.
    C zahlt 170.

    A und B sind damit nicht einverstanden. Sie berufen sich darauf, daß C den Vertrag unterschrieben hat.
    C behauptet, dieser Vertrag wäre nicht rechtskräftig, weil die Zimmergröße als Berechnungsgrundlage rechtswidrig sei und er über diese Art der Berechnung nicht informiert war.

    A und B sind der Meinung, es gäbe keine gesetzliche Grundlage, die gemeinschaftlichen Mietern vorschreibt, wie die einzelnen Anteile an der Gesamtmiete zu regeln sind.
    Ebenso sind A und B der Meinung, daß sie nicht in der Pflicht standen, C darüber zu informieren, wieviel Miete sie selbst zahlen.
    A und B wissen, daß in ihrer Wohnumgebung 200 Euro Warmmiete für ein 20qm-Zimmer in einer Wohngemeinschaft zwar nicht billig, aber auf keinen Fall ungerechtfertigt hoch sind.

    Befinden sich A und B im Recht?
    Falls ja, wie können sie C davon überzeugen?

    Danke.

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    •   Alt


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    Standard

    Hallo, bei der Bildung einer WG mit gleichberechtigten Mietern wie in diesem Fall, bilden sie nach § 705 BGB eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts.
    Demnach sind alle drei Bewohner dem Vermieter die Miete schuldig, können diese aber per Einzelvertrag gemeinsam aufteilen.
    Insofern ist eine andere Regelung als Miete / qm durchaus zulässig, sofern sie nicht [FONT=Verdana][SIZE=2]die Wesentlichkeitsgrenze des § 5 Wirtschaftsstrafgesetzes[/SIZE][/FONT] überschreitet.
    Sie geben an, das der Preis für das Zimmer durchaus üblich ist.
    Ansonsten würde man von einer [FONT=Verdana][SIZE=2]Mietpreisüberhöhung sprechen.
    Das hat unsere Recherche ergeben.

    Wie sie sich nun mit ihrem WG Bewohner einigen, ein Tipp ist da nur schwer zu geben.
    Eine Möglichkeit wäre es, sich ewig zu streiten, und dadurch den Sinn einer WG völlig zu verfehlen, oder aber die Frage einem Anwalt zu stellen, dessen Kosten sie sich teilen oder der, dessen Meinung nicht stimmt muss die Kosten übernehmen.
    Grundsätzlich aber besteht bezüglich der Aufteilung der Mietkosten ein Vertrag, dessen für dessen Unwirksamkeit wir bisher keine Gründe finden konnten.[/SIZE][/FONT]

 



 

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