Schmerzensgeld weil Arzt nicht richtig untersuchte

Obwohl die besorgte Mutter eines Kindes alles versuchte, riet ihr der Kinderarzt erst einmal abzuwarten. Was war passiert? Weil ihr Kind schielte, war eine junge Mutter zum Kinderarzt gefahren. Nach kurzer Untersuchung war der Arzt der Meinung, es läge keine Krankheit vor, was sich später aber als fataler Fehler darstellte.

Drei Monate nach dem Besuch beim Kinderarzt holte sich die Mutter eine zweite Meinung beim Spezialisten ein. Dieser untersuchte das Kind sorgsam und mit dem ihm gegebenen Mitteln. Dabei stellte er fest, dass sich im Kopf des Kindes ein Tumor gebildet hatte. Zur Lebenssicherung des Kindes war die Entfernung beider Augen absolut notwendig. Der Klage auf Schmerzensgeld wurde vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe statt gegeben. Der behandelnde Kinderarzt wurde zur Zahlung von Schmerzensgeld und Unterhalt verdonnert. Es war aus einen Gutachten klar ersichtlich, dass bei sofortiger Behandlung beide Augen dem Kind geblieben wären.
OLG Karlsruhe Az: 7 U 251/06



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