Schmerzensgeld bei Nichtbeahndlung von Beschwerden

Dreiundsiebzig Jahre alt war der Patient als er in ein Krankenhaus in Koblenz eingewiesen wurde. Grund für die Einweisung waren seine anhaltenden Herzbeschwerden. Gleichzeitig klagte der Mann aber ebenso über heftige Bauchschmerzen, die immer schlimmer wurden.

Leider ignorierten die Ärzte die Hinweise des Mannes, der an den Folgen der Beschwerden, es lag ein akutes Magengeschwür vor, leider verstarb. Bei der anschließenden Obduktion stellte sich heraus, dass der Tod bei einer sofortigen Behandlung hätte vermieden werden können. Deshalb sprach das Gericht den Erben 15.000 Euro Schmerzensgeld zu.Begründung: Die Ärzte hätten den Patienten wegen der Bauchschmerzen untersuchen müssen.
OLG Koblenz Az: 5 U 1508/07

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