Schadensersatz bei Schönheits-OP

Misslingt eine Schönheits-OP, hat man nicht automatisch ein Anrecht auf Schadensersatz
Eine 18-jährige Schülerin ließ sich die Brüste straffen und symmetrisch angleichen. Nach der OP kam es zu einer Wundinfektion, zudem blieben erhebliche Narben und die Asymmetrie der Brüste.

Die Frau verlangte die OP-Kosten von 6000 Euro sowie ein Schmerzensgeld von 5000 Euro vom Arzt. Doch da kein Behandlungsfehler vorlag und die Patientin über mögliche Risiken aufgeklärt worden war, blieb die Klage erfolglos.
OLG Schleswig Holstein Az: 4 U 103/10



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