Kostenübernahme für eine Gewichtsreduzierung per Magenverkleinerung

Eine Magenverkleinerung sollte das letzte Mittel sein. So entschied es auch das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz. Es kam zu der Auffassung, dass die Krankenkasse durchaus in der Pflicht stehe, erhebliche gesundheitliche Folgeschäden von seinen Mitgliedern abzuhalten.
Dies sei dann der Fall, wenn Übergewicht auf ärztliche Anordnung zu reduzieren sei und dabei alle anderen Methoden wie eine Diät, ein Sportprogramm Verhaltenstherapien oder Tiefenpsychologie bisher ohne Erfolg blieben.

Wo eine Frau vor dem Sozialgericht noch verlor, weil die Richter hier der Meinung waren, die Krankenkasse müsse keinen Eingriff an einem gesunden Organ bezahlen, kam in der zweiten Instanz die Wende und die Frau mit fast 180 Kilo bei einer Körpergröße von nicht mal 1,70 Meter gewann und erhielt ihre Operation.

Die Kostenübernahme für eine Gewichtsreduzierung per Magenverkleinerung hängt also entscheidend von den zuvor getätigten Bemühungen ab, das Gewicht auch ohne Operation zu reduzieren.

Landessozialgericht Rheinland-Pfalz Az.: L 5 KR 12/11

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