Kosmetikerin darf keine Säure spritzen

Eine Kosmetikerin betrieb zwei Schönheitssalons, in denen sie Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure durchführte. Ein nahe gelegenes Ärztezentrum, das diese Behandlung auch anbot, klagte gegen die Kosmetikerin sie solle das Spritzen unterlassen. Die Ärzte bekamen vor Gericht recht:

Die Richter untersagten der Kosmetikerin, weiter Falten mit Hyaluronsäure zu behandeln. Sie habe keine behördliche Erlaubnis hierfür und die Behandlung berge gesundheitliche Gefahren. Dass die Kosmetikerin private Schulungen zur Faltenunterspritzung besucht habe und diese seit dem Jahr 2003 unproblematisch durchführe, spiele keine Rolle.
OLG Karlsruhe Az: 4 U 197/11



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