Kein Anspruch auf Spezial-Untersuchung

Ein 74-jähriger Mann war an Prostatakrebs erkrankt. Er ließ eine spezielle MRT-Untersuchung in den Niederlanden durchführen, die selbst kleine Metastasen erkennt. Der Mann beantragte, dass die Kosten hierfür 1500 Euro von der Krankenkasse erstattet werden. Die Kasse lehnte jedoch ab, woraufhin der Mann klagte.

Durch die Diagnostik sei eine OP vermieden worden, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu Inkontinenz und Impotenz geführt hätte. Das Gericht lehnte die Klage ab. Die gesetzlichenKrankenkassen müssten nur die vom Leistungskatalog erfasste Behandlung übernehmen. Das gelte auch bei lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ein Anspruch auf „Spitzenmedizin um jeden Preis“ bestehe nicht.
LSG Hessen Az: 11 KR 298/10



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