Kein Anspruch auf große Brüste

Einer transsexuellen Frau, die als Mann geboren wurde, war durch Hormonbehandlung eine kleine Brust gewachsen. Sie sagte, sie leide psychisch unter der zu kleinen Oberweite, und wollte von der Krankenkasse eine Vergrößerung bezahlt bekommen. Die Kasse lehnte ab — zu Recht. Auch wenn bei Transsexuellen unter bestimmten Bedingungen Operationen bezahlt werden, bestehe wie bei genetischen Frauen auch, kein Anspruch auf ein Idealbild weiblicher Brüste, so das Gericht.
LSG Baden-Württemberg Az: L 5 KR 375/10



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