Günstige Infusion nicht zugelassen

Ein Apotheker hatte eine Infusionslösung zur Krebstherapie hergestellt. Ein Produkt, das er dafür benutzte, war nur im Ausland zugelassen. Es beinhaltete jedoch exakt die gleichen Stoffe wie ein Produkt, das auf dem deutschen Markt verwendet wird. Das Ersatzprodukt war deutlich billiger, so sparte er fast 60000 Euro.

Den Krankenkassen stellte er aber den vollen Preis in Rechnung. Der Bundesgerichtshof untersagte dieses Vorgehen nun. Ein Kunde dürfe davon ausgehen, dass er ein zugelassenes Arzneimittel bekomme, wenn er in die Apotheke gehe.
Bundesgerichtshof Az: 1 StR 534/11



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