Große Brüste sind keine behandlungsbedürftige Krankheit

Eine 37 Jahre alte Frau litt wegen ihrer großen Brüste unter Rückenschmerzen und psychischen Problemen. Die Ärzte rieten ihr zu einer Brustverkleinerung. Diese wollte die Krankenkasse aber nicht bezahlen, weil die Brüste bei der Klägerin zur Figur passen würden und ihre psychischen Probleme mit einer entsprechenden Therapie zu behandeln seien.

Die Sozialrichter gaben der Krankenkasse recht. Große Brüste seien keine behandlungsbedürftige Krankheit, da sie die Klägerin weder entstellen würden noch in ihrer Funktion beeinträchtigt seien.
Hessisches Sozialgericht Az: L 1KR 7/07

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