Bruch des Oberarms ist kein Behandlungsfehler sondern Schicksal

Eine alte Frau war im Krankenhaus von zwei Pflegekräften umgesetzt worden. Dabei brach der rechte Oberarm. Einige Wochen später starb die Frau. Ihre Tochter und Erbin verlangte vom Krankenhaus 10 000 Euro Schmerzensgeld, denn am Armbruch der Mutter trage das Klinikpersonal Schuld. Da sie auch die Erbin sei, bekomme sie das Schmerzensgeld, das ihrer Mutter zugestanden hätte.

Die Klinik argumentierte, das Umsetzen der alten Dame sei nach allen pflegerischen Regeln erfolgt, der Bruch des
Arms sei der massiven Osteoporose-Erkrankung der Frau geschuldet und damit gewissermaßen eine Folge des Schicksals gewesen. So sah das auch der Sachverständige des Gerichts die Tochter bekommt kein Geld.
Landgericht Coburg Az: 13 0 259/10



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