Zinsloses Darlehen gilt nicht als Einkommen

Eine Arbeitslose lieh sich von ihrem Onkel 1500 Euro als zinsloses Darlehen. Schriftlich verpflichtete sie sich, das Geld nach sechs Monaten zurückzuzahlen. Die Agentur für Arbeit kürzte trotzdem das Arbeitslosengeld. Die Frau klagte und gewann. Da sie das Darlehen erstatte, so die Richter, sei es nicht als ein Einkommen anrechenbar. Deshalb dürfe das Arbeitslosengeld nicht gekürzt werden.
Landessozialgericht NRW Az: L 7AS 62/08



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