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Nutzungsentschädigung im Forum Familienrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

Liebes Ratgeber-Team, ich hoffe, Sie können mir helfen. Mein Freund hat zusammen mit seinen Eltern ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Nur eine Frage
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    Standard Nutzungsentschädigung

    Liebes Ratgeber-Team,

    ich hoffe, Sie können mir helfen.

    Mein Freund hat zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder ein Haus gekauft und renoviert. Er ist Eigentümer von 1/4 des Hauses, seinem Bruder gehört ebenso 1/4 des Hauses und seinen Eltern gehört 1/2 des Hauses.
    Bei Abzahlen sieht es jedoch anders aus. Mein Freund zahlt ca. 40% des Hauses ab, ebenso sein Bruder. Die Eltern zahlen ca. 20% ab.
    Für das Haus gibt es ein Testament, in dem der Anteil der Eltern zur Hälfte auf meinen Freund und seinen Bruder aufgeteilt werden soll. Hier gibt es allerdings noch drei Geschwister, die dann sicherlich ihren Pflichtteil haben wollen. Zudem hinzu kann das Testament jederzeit geändert werden.

    Die Nebenkosten wurden bis zu meinem Einzug zur Hälfte von meinem Freund und zur Hälfte von seinem Bruder gezahlt. Das Essen wurde im Gegenzug komplett von den Eltern gestellt.
    Nun bin ich im Mai 2010 mit zu meinem Freund gezogen. Sein Vater sagte, ich müsse nur die Mehrkosten tragen. Ich sagte, dass ich 1/5 der Nebenkostentragen werde. Zudem hinzu verpflegen sich mein Freund und ich selbst, wobei ich das komplette Essen zahle. Mein Freund isst lediglich noch Mittag an fünf Tagen in der Woche bei seinen Eltern mit und trinkt Kaffee mit. Mein Freund ist durch das Haus so hoch verschuldet, dass er sich selbst nicht versorgen könnte. Bei Urlaub und Aktivitäten zahle ich das Meiste.
    Es dauerte nicht lange und es hieß, dass ich nicht genug zahlen würde und wir haben uns auf 1/4 der Nebenkosten geeinigt. Ich habe den Differenzbetrag rückwirkend nachgezahlt. Ich zahle im Moment 1/4 der Nebenkosten und mein Freund und sein Bruder teilen sich den Rest jeweils zur Hälfte. Sein Bruder isst bei seinen Eltern und mein Freund isst Mittag bei seinen Eltern. Zudem hatte ich die Pelletsrechnung, die im Juli 2010 fällig war zur Hälfte getragen und der Bruder zur anderen Hälfte.
    Dieses Jahr habe Blumen für den Hof, Mörtel für eine Wand im Hof gezahlt und Parkett für einen Teil des Flurs und für ein Wohnzimmer gezahlt.
    Weiterhin möchte ich noch erwähnen, dass ich das Auto meines Freundes komplett vorgeschossen habe und dass er die Hälfte des Autos in kleinen Raten an mich zurückzahlt. Die andere Hälfte zahle ich.

    Letzte Woche habe ich ein Schreiben vom Anwalt des Bruders bekommen, in dem steht, dass ich nicht einmal den kompletten Teil der Nebenkosten zahlen würde - was laut Belege definitiv falsch ist und dass ich eine Nutzungsentschädigung von mtl. 200 € für gemeinsam genutzte Räume wie Flur und Treppe zzgl. der Nebenkosten zahlen solle. Wenn ich diese nicht zahle, muss ich ausziehen. Von diesem Schreiben des Anwalts wussten nur zwei der 4 Hauseigentümer.
    Eine Miete, die ich nur meinem Freund zahle, kommt laut Eltern und Bruder nicht in Frage, da das Haus allen gehört und eine Miete allen Eigentümern zugute kommen soll. Mein Freund möchte gar keine Miete von mir. Sein Vater möchte auch keine Miete von mir, aber dass ich etwas mehr zahle schon.

    Da mein Freund bereits mehr vom Haus abbezahlt als ihm im Moment gehört und die geplante Heirat, Verpflegung und Familienplanung auf meinen Lasten ruht, bin ich der Meinung, dass ich keine Nutzungsentschädigung zahlen muss. Ich würde gern vorher wissen, was mit dem Geld geschieht, dass ich zahle. Schließlich bin ich auch bereits Renovierungskosten für gemeinsam genutzte Räume und für die von meinem Freund und mir genutzten Räume nach meinem Ermessen zu übernehmen.

    Wie reagiere ich auf das Schreiben des Anwalts?
    Ich hoffe sehr, dass Sie mir helfen können.

    Danke schon einmal,
    Manuela

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    Standard AW: Nutzungsentschädigung

    Hallo Manuela
    Wenn ich mir deinen Beitrag so durchlese komme ich zu dem Schluss, dass ihr beiden euch mit dem weiteren Verbleib in dem Haus keine Freude macht.
    Die Teilung des Hauses steht so im Grundbuch?
    Die Rückzahlung ist schriftlich fixiert?
    Die Nebenkosten wurden vereinbart?

    Wenn ich das mit euch mit einer Mietwohnung vergleiche, so würdest du bei Einzug in die Wohnung deines Freundes ja keine zusätzliche Miete zahlen, sondern nur erhöhte Nebenkosten.

    Ist das Haus denn komplett aufgeteilt in eigene Wohnungen. Warum bezahlen die Eltern das Essen, hat jeder seine eigene Küche.
    Oh man, das ist alles wogegen ich mein Leben lang war. Verstehe mich mit meiner Familie prächtig, aber auch nur weil mindestens 20 KM Luftlinie zwischen unseren Wohnorten liegen

    Das Auto, Urlaub, Aktivitäten, das sind alles eure Privatangelegenheiten.
    Wegen dem Haus geht es nur um Das Eigentumsrecht und der Bezahlung der Nebenkosten.
    Wenn du deinen Freund nun heiratest, dann gehört dir nichts.
    Was du in das Haus selbst durch Übernahme der Alltagskosten investiert, ist für immer verloren.
    Sie es so. Du zahlst Essen, Telefon, Autoversicherung usw und er trägt das Haus ab.
    Das kann er aber nur, weil du ihn unterstützt. Eigentümer des Hauses ist aber nur er.
    Bei einer Trennung wäre es sehr schwer zu belegen, was dir zusteht, wenn dir überhaupt etwas zusteht.

    Wegen dem Brief der Anwältin. Nur dein Freund kann dich aus der Wohnung treiben. Ihm gehört halt ein Viertel, also kann er auch bestimmen wer bei ihm wohnt.
    Das ist mehr heiße Luft wie alles andere.
    Ich finde, bei euch sollten alle an einen Tisch und einen Vertrag schließen, der dann schriftlich vom Notar beglaubigt wird.
    Entweder so, oder du und dein Freund solltet ausziehen, dein Freund seinen Teil verkaufen und ein ruhiges Leben irgendwo in einer kleinen Wohnung anfangen.
    Ansonsten wird es ein Schrecken ohne Ende.

    Das Helferlein

 



 
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