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Zeugenbefragung im Erbscheinsverfahren im Forum Erbrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

Guten Tag, ich hätte mal eine Verständnisfrage! Ein Anwalt war vor dem Tode des Erblassers ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Zeugenbefragung im Erbscheinsverfahren

    Guten Tag,

    ich hätte mal eine Verständnisfrage!

    Ein Anwalt war vor dem Tode des Erblassers angeblich beratend tätig bei der Erstellung und Unterschreibung eines Berliner Testaments.
    Nach dem Tode des Erblassers wurde der Anwalt Bevollmächtiger der hinterbliebenen Ehefrau und korrespondierte mit dem Anwalt des leibliches Sohnes des Erblassers!
    Nach Beantragung auf Erteilung eines Erbscheins durch die Ehefrau und Einspruch gegen diese Erteilung des Sohnes beauftragte die Ehefrau nunmehr einen Fachanwalt!
    Meine Frage hierzu lautet: Darf der erste Anwalt, der bereits beratend tätig und Bevollmächtigter war, in einem Erörterungstermin als Zeuge geladen werden, um zu bezeugen, das der Erblasser in seiner Anwesenheit unterschrieben hat oder ist er als bereits formell Beteiligter auszuschließen?

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    •   Alt


      Registriert seit:
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  2. Hilfsbereit
    Registriert seit
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    Beiträge
    336
    Blog-Einträge
    3

    Standard AW: Zeugenbefragung im Erbscheinsverfahren

    Hallo, das ist aber nur mein Bauchgefühl.
    Als Zeuge darf jeder geladen werden.
    Die Frage ist, ob der Anwalt ein Zeugnisverweigerungsrecht hat.

    Ein Zeugnisverweigerungsrecht räumt das Gesetz Personen ein, die aus beruflichen Gründen einer Verschwiegenheitspflicht unterliegen zB: Geistlichen, Redakteuren, Journalisten, Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern.

    Trat der Anwalt als Notar auf, so hat der BGH auch diesem ein Zeugnisverweigerungsrecht eingeräumt:
    Zeugnisverweigerung bezieht sich auf alle Kenntnisse über eine bearbeitete Rechtssache: BGH stärkt Schweigerecht der Notare - Nachrichten - Karriere.de - Handelsblatt

    Gruß Volker
    Ohne Rechtsschutz kein Recht. Günstige Rechtsschutzversicherung bei der ARAG abschließen.

  3. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard AW: Zeugenbefragung im Erbscheinsverfahren

    Hallo Volker,

    vielen Dank für die Antwort und das "Bauchgefühl"
    Mir selbst wurde mal berichtet, das Zeuge nur sein darf, wer nicht formell oder materiell Beteiligter ist.
    Der besagte Anwalt trat auch nicht als Notar in Erscheinung, sondern war nur bereits in der Sache tätig, von daher würde ich denken er dürfte dann nicht mehr als Zeuge geladen werden

    •   Alt


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