Zwingende Teilnahme am Deutschkurs ist keine Diskriminierung

Eine gebürtige Kroatin, die schon seit über 20 Jahren in einem Schwimmbad arbeitete, wurde von ihrem Chef aufgefordert, einen Deutschkurs zu belegen, den sie selbst bezahlen sollte. Die Frau weigerte sich und wurde vom Arbeitgeber abgemahnt. Daraufhin fühlte sie sich wegen ihrer Herkunft diskriminiert und verlangte 15 000 Euro Entschädigung.

Das Gericht entschied nun, dass der Arbeitgeber die Teilnahme an einem Sprachkurs verlangen kann, falls dieser für den Job wichtig ist. Den Kurs selbst zahlen zu müssen, könne gegen den Arbeitsvertrag verstoßen. Um eine Diskriminierung handele es sich aber nicht.
Bundesarbeitsgericht Az: 8 AZR 48/10



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