Videoüberwachung des Arbeitsplatzes eines Arbeitnehmers

Eine private Videoüberwachung des Arbeitsplatzes führte zu einer Kündigung vor Gericht. Der Arbeitnehmer hatte in per Webcam seinen Arbeitsplatz überwacht und die Bilder auf seinen heimischen PC geladen.

Als alles heraus kam, kündigte der Arbeitgeber ihm fristlos. Vor Gericht wurde die Kündigung jedoch verworfen, das Arbeitsverhältnis aber gegen Zahlung einer Abfindung aufgehoben, weil das Vertrauen zwischen Mitarbeiter, Kollegen und Arbeitgeber hier massiv gestört war.

Wir lernen daraus: Der Videoüberwachung des Arbeitsplatzes sind für den Arbeitgeber enge Grenzen gesteckt, für den Mitarbeiter ist sie jedoch ausdrücklich verboten.
LAG Rheinland-Pfalz Az: 6 Sa 409/04



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