Verstoß gegen Geschlechtsunabhängige Stellenausschreibung

Wird eine Stelle nicht geschlechtsunabhängig ausgeschrieben (z. B.,,ein Geschäftsführer gesucht“), so bekommt eine Frau, die sich um die Stelle beworben hat und abgelehnt wurde, eine Entschädigung.
OLG Karlsruhe, Az.: 17 U 99/10
Nach dem AGG auch Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz genannt, darf niemand wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden. Ein solcher Nachteil würde aber entstehen, wenn ein Posten besetzt werden soll, den unabhängig von der Funktion sowohl ein Mann, als auch eine Frau ausüben kann.
Ich überlege aber gerade wie es zum Beispiel bei einer Stellenausschreibung für einen Part in einem Film aussieht.
Wäre es ein Verstoß gegen das AGG wenn man einen Castingaufruf macht, in dem man einen männlichen Darsteller für die Rolle des James Bond sucht? Eine Frau würde in dieser Rolle sicher etwas komisch wirken



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