Lohnfortzahlung: High Heels auf der Arbeit- sexy aber unklug

Es gibt durchaus Berufe und Arbeitsverhältnisse da sind High heels die normale Arbeitskleidung. Damit sind nicht die kleinen Büros mit der roten Laterne gemeint. Grundsätzlich kann der Arbeitgeber fordern, dass seine Mitarbeiter geeignetes Schuhwerk bei der Arbeit trägt.

Ein Restaurantinhaber hatte seine Mitarbeiterin gebeten, andere Schuhe als Stoffschuhe zu tragen, weil diese glatte Sohlen haben. Die Mitarbeiterin kam dieser Bitte nicht nach und rutschte aus. Dennoch muss der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung übernehmen.

Er hätte um die Zahlung aus dem Entgeltfortzahlungsgesetz zu verhindern, die Mitarbeiterin auffordern müssen oder gar die Arbeit untersagen. So waren die Richter am Landesarbeitsgericht zu der Auffassung gekommen, dass es der Arbeitgeber nicht als so wichtig angehen habe und hielten in dem Urteil Az.: 7 Sa 1204/11 fest:
Zwar könne die Lohnfortzahlung verweigert werden, dann aber müsse die Arbeitsunfähigkeit in besonders grober Weise selbst herbeigeführt worden sein.



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