Kündigung wegen Fehlzeiten aufgrund einer künstlichen Befruchtung

Mutter Natur hat es so eingerichtet, das lediglich Frauen Kinder gebären können. Die dabei möglichen Komplikationen sind so vielfältig, dass es eines Grundes bedurfte, um ein Urteil für alle verbindlich festzustellen. Dabei ging es um die Frage, ob eine Frau wegen Fehlzeiten aufgrund einer künstlichen Befruchtung gekündigt werden darf. Diese Frage wurde nun abschließend vor dem Europäischen Gerichtshof beantwortet.

Dem Urteil nach ist es nicht möglich, eine Frau wegen den Folgen einer künstlichen Befruchtung zu kündigen. Dies würde gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen, da nur Frauen diese Möglichkeit haben und sie ihnen deshalb auch gewährt werden muss. Die Richter waren der Meinung, da ein Mann nie wegen des gleichen Grundes gekündigt werden würde, hätte der Arbeitgeber die Frau damit unzulässig benachteiligt. Bleibt abzuwarten ob im Laufe der medizinischen Entwicklung dieses Urteil für alle Zeiten Bestand haben wird.
EuGH Luxemburg Az: C 506/06



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