Kündigung: Du stinkst nach Rauch

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Die Arbeitsstättenverordnung macht im Grunde klar, das Rauchen am Arbeitsplatz ist oft nicht nur verpönt sondern schlicht weg auch verboten, wenn andere belästigt werden.
Einen Schritt weiter wollte aber ein Arbeitgeber gehen, der einer neuen Mitarbeiterin am ersten Tag ihrer Probezeit kündigte, weil sie nach Zigarettenrauch stank.
Nein, sie hatte nicht gegen das Rauchverbot in dem Unternehmen verstoßen, sondern lediglich vor der Arbeit noch ein Zigarettchen geraucht.
Da der Geruch aber in den Klamotten blieb, und andere sich dadurch belästigt fühlten, wurde die Kündigung ausgesprochen.

Zu Unrecht so die Richter am zuständigen Arbeitsgericht.
Jedem Mitarbeiter steht der Anspruch auf sein allgemeine Persönlichkeitsrecht und die allgemeine Handlungsfreiheit zu. Die Kündigung sei treuwidrig und damit unwirksam.

Ob mit dem Urteil aber auch der Erhalt des Arbeitsplatzes gesichert ist, mag mehr als fragwürdig sein. Schließlich befand sich die Mitarbeiterin am ersten Tag ihrer Probezeit in de Unternehmen. Wie wäre es gewesen, hätte der Arbeitgeber ohne Angaben von Gründen gekündigt?

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