Klauseln in Arbeitsverträgen zur Rückzahlung der Weiterbildungskosten

Weiterbildung ist das A und O in der Berufswelt. Arbeitgeber fordern und fördern ihre Mitarbeit sich ständig den fortlaufenden Anforderungen der Arbeitswelt durch eine Weiterbildung anzupassen.

Diese Kosten können teilweise erheblich ausfallen und per Arbeitsvertrag zur Rückzahlung kommen, wenn der Arbeitnehmer binnen einer angemessenen Frist selbst kündigt.

Klauseln in Arbeitsverträgen die jedoch eine Rückzahlung der Weiterbildungskosten vom Arbeitnehmer an den Arbeitgeber auch dann verlangen, wenn das Arbeitsverhältnis einseitig von Arbeitgeber gekündigt wird, sind unwirksam. Sie beeinträchtigen den Arbeitnehmer unangemessen, da dieser für die einseitige Kündigung nichts kann und keinen Einfluss auf sie nehmen kann.
BAG Az: 6 AZR 320/03 und 6 AZR 383/03



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