Klausel zur Versetzung in Arbeitsverträgen

In vielen Arbeitsverträgen ist eine Klausel zur Versetzung des Arbeitnehmers zu finden. Diese muss aber nicht immer beachtet werden. Es gibt Fälle, in denen eine Versetzung trotz eindeutiger Klausel nichtig ist.

Sofern es sich bei dem Arbeitnehmer um eine berufstätige Mutter handelt, so muss geprüft werden, ob die Gründe zur Versetzung höher zu bewerten sind, wie jene, die gegen die Versetzung sprechen. Ein Frau klagte gegen ihre Versetzung, weil sie dadurch 15 Minuten weniger Freizeit am Tag mit ihren Kindern gehabt hätte. Der Arbeitgeber konnte in diesem Fall keine betrieblichen Gründe für eine Versetzung nennen, so dass die Richter die Interessen der Mutter höher bewerteten als die des Chefs.
LAG Mainz Az.: 3 Sa 733/07 – 2/08



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