Firma muss keine Gründe bei Nichteinstellung nennen

Eine 45-jährige Russin hatte sich auf eine Stelle als Software Entwicklerin beworben. Obwohl die Firma die Stellenanzeige noch einmal veröffentlichte, wurde sie nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Daraufhin forderte die Frau Schadensersatz, weil sie wegen ihres Geschlechts, ihres Alters und ihrer Herkunft benachteiligt worden sei.

Sie forderte zudem, die Bewerbungsunterlagen des eingestellten Bewerbers einzusehen, um zeigen zu können, dass sie besser qualifiziert war. Der Arbeitgeber verweigerte ihr jegliche Information. Das Gericht entschied, dass der Arbeitgeber nicht erklären muss, warum jemand eingestellt wurde. Allerdings kann die Auskunftsverweigerung als Nachweis gewertet werden, dass ein anderer Bewerber diskriminiert wurde.
EuGHAz: C-415/10



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