Fehlzeiten durch Krankfeiern und Blaumachen

Wer Fehlzeiten durch Krankfeiern und Blaumachen aufbaut, dem kann nicht per se der Arbeitsplatz gekündigt werden. Es kommt immer drauf an, welche Geschichte hinter der Erkrankung steht und welche Prognose für die Zukunft vorliegt.

Jetzt fragt man sich natürlich zuerst, wie kann der Arbeitgeber eine Prognose erstellen, dass der Mitarbeiter auch zukünftig krank sein könnte und die Wahrscheinlichkeit dass weitere Fehlzeiten aufgebaut werden vorliegt. Das ist recht einfach, er fragt den Mitarbeiter was er hat und geht von seinen Erfahrungen. Da macht es doch dann glatt mal Sinn dem Arbeitgeber nicht zu erzählen, welche Krankheit für die aktuelle Fehlzeit verantwortlich ist. Das ist dem Arbeitgeber aber ein Dorn im Auge, denn auch wenn es verboten ist, so legen sie gern eine Krankenakte in der Personalakte an, in der festgehalten wird, welche Krankheit bei dem Mitarbeiter schon mal vorgelegen hat.

Kein Mitarbeiter kann verpflichtet werden, seinem Arbeitgeber den Grund seiner Erkrankung zu nennen.
Auf der anderen Seite sollte der Mitarbeiter aber eine Krankheit auch nicht vorschieben oder gar ankündigen und als Druckmittel nehmen. Droht er mit einer Krankschreibung wenn zum Beispiel der Urlaub nicht gewährt wird, so ist dies regelmäßig ein Grund für die fristlose Kündigung.



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