Die heiße Schnitte aus der Buchhaltung

So sollte man weder mit noch über die Kollegin sprechen. Sexistische Sprüche, anzügliche Bemerkungen, Nacktfotos rumzeigen – all das fällt unter sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und kann den Job kosten. Dabei muss es sich nicht einmal um das dauernde herabsetzen der Persönlichkeit der Kollegin handeln. Auch einmalige Verbale Äußerungen oder das Zeigen von anrüchigen Bildern innerhalb der Belegschaft kann und wird fast immer zur fristlosen Kündigung führen. LAG Az.: 3 Sa 410/08

Manchmal aber sind es auch die kleinen Gesten die durchaus später in ihrer Gesamtheit als sexuelle Belästigung angesehen werden. Ein Augenzwinkern, das Berühren im Fahrstuhl das Massieren der Nackenmuskelatur.

Unnötiger Körperkontakt oder permanentes Herandrängeln zählt in der Rechtsprechung als sexuelle Belästigung und Kündigungsgrund. Allerdings muss dies auch bewiesen, zumindest aber den Richtern glaubhaft versichert werden, was oft viel Kraft kostet und nicht sehr einfach ist. OLG Az.: 5 U 233/04



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