Pfändungsfreigrenze und Intetessenkollission
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Pfändungsfreigrenze und Intetessenkollission im Forum Verbrauchermeldungen vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Unterschreitung der Pfändungsfreigrenze und Interessenkollission des Rechtsanwaltes Hallo Liebe JURA-Gemeinde, beim Tagelangen Googeln, Twittern und ... Urteile und Rechtsfragen

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    Standard Pfändungsfreigrenze und Intetessenkollission

    Unterschreitung der Pfändungsfreigrenze und Interessenkollission des Rechtsanwaltes

    Hallo Liebe JURA-Gemeinde, beim Tagelangen Googeln, Twittern und Internet umkrämpeln bin ich auf diese seite gestoßen und erhoffe mir hier, "Ja, keine Rechtsberatung" aber zumindest ein bisschen verständis für die Materie "JURA, Paragraphen und Gestzeslagen"

    Folgendes Problem einer Geschichte beschäftigt mich und läßt Fragen offen:

    In der Geschichte geht es um einen Mann (Paul, 40) der sehr plötzlich und unerwartet nach 20 Jahren Ehe von seiner Frau und seinen 4 kindern getrennt wurde, weil sie ihr Herz an einen anderen verschenkte. Paul suchte sich einen Anwalt, erklärte dem Anwalt auch das er Emotional sowie Finanziell ziemlich am Ende ist, da seine (noch)Frau keinerlei "Gemeinsame" Schulden mehr zahlt, so das ALLE Gläubiger an Paul herantraten, aber auch der Freundes/Bekanntenkreis splittete sich.

    Paul mußte nun erstmal Gedanken ordnen und versuchen auf dem Boden zu bleiben, seine Frau legte ihm steine in den Weg wo es nur geht, die kinder wollten kein kontakt mehr zu dem Vater und verachteten ihnen, weil den kindern stets und ständig erzählt wird das ER die Mutter und kinder sitzen lassen hat.

    Zwei der Kinder sind volljährig und haben ihre Berufsausbildung begonnen. Für die beiden kleinen (13 und 15) soll er erstmal 400 € /Mtl. zahlen.

    Schließlich kam es 9 Monate später zum Termin vor dem Amtsgericht wegen Unterhalt und Scheidung, dabei kam heraus das er 650 €/Mtl. an Unterhalt für die beiden kleinen zahlen soll.

    Unmittelbar nach dem Gerichtstermin ging Paul nochmal mit seinem Anwalt in ein nebenzimmer und unterhielt sich mit ihm über die verhandlung und deren folgen. Paul fragte ob da jetzt noch kosten auf ihn zukommen ausser die kosten des eigenen Anwalts, dieser verneinte dieses und sagte das nur seine kosten anfallen, diese er aber in Raten abzahlen könne, er müßte aber die Rechnung abwarten.

    Nun kam auch vier Tage später diese Rechnung (1300€) per Post, sechs Tage darauf rief die Anwaltskanzlei an und teilte Paul mit das er das Geld noch nicht überwiesen hätte, Paul fragte nach einem Gespräch zwecks Ratenzahlung und bot eine Rate von 100€/Mtl. an, die Angestellte lehnte die Rate von 100€ ab und sagte "400€ bis 500€ müßten es schon sein" und legte auf.

    Paul rief erfolglos bei seiner bank an und rief in der Kanzlei an und schilderte das er bei seiner Bank und sonst nirgendwo das Geld aufbringen kann, die Anegstellte sagte:

    "eine Rate in höhe von 350€ und damit kommen sie ihm entgegen" und legte erneut den höhrer auf.

    Paul war inzwischen schon beim Schulden/Insolvenzberater, weil er Finanziell unter dem Hartz IV niveau liegt und der Berater keine Chance für ihn sieht einer Privatinsolvenz aus dem wege zu gehen.

    Beim nächsten Termin erzählte er von den telefonaten mit der Kanzlei und sagte er wolle den Anwalt in jedem Fall zahlen, auch wenn keine Ratenzahlungsvereinbarung zustande kam. Der Schulden/Insovenzberater sagte er solle erstmal eine Rate von 100€ zahlen um zu zeigen das er gewollt ist die Rechnung zu begleichen. Der Anwalt hat dem Schuldenberater erklärt das er nicht damit einverstanden ist und will eine Strafanzeige wegen Betrug erstatten.

    FAZIT: Rechtsstreit gegen den eigenen RA

    Seit diesem vorfall sind einige Wochen vergangen, auch Finanziell hat sich die Lage für Paul verschlechtert.

    Arbeitgeber hat einbußen von Stunden angekündigt, die Bank hat den DISPO (500€)gekündigt usw. usw..... aber die 650 € Unterhalt blieben. Privatinsolvenz ist fertig...muß nurnoch beim Gericht eingereicht werden.

    Paul erwirkte einen Gerichtsbeschluß wegen Pfändungsfreigrenze (930€.

    Weil Paul zweimal nicht den Unterhalt (bzw. nicht den kompletten) bedienen konnte erwirkte seine (Ex)Frau eine bzw. zwei Lohnpfändungen beim Arbeitgeber.

    Der Arbeitgeber hatte diese Pfändungen m.E. nach falsch berechnet, so das ihm nur noch 400€ zum Leben blieben..... das langte nicht einmal für die Miete !!!

    darauf hin ging Paul ins Personalbüro seines AG und fragte was da los ist... Der Chef selber sagte das alles so richtig wäre, auch ein Gespräch mit der zuständigen im Büro brachte keine klärung, sie sagte ebenfalls das alles seine richtigkeit hat,

    obwohl der Gerichtsbeschluß mit Paul`s Pfändungsfreigrenze von 930€ vorlag.

    Der Chef bot sogar an das von dem Hausanwalt der Firma prüfen zu lassen. Der Hausanwalt der Firma ist der Anwalt der mich während meiner Scheidung/Unterhalt usw. vertreten hat, also der Anwalt mit dem ich mich im Rechtsstreit befinde.

    Paul ging also "am Boden zerstört" zu einem anderen Anwalt, dieser sagte "das das Personalbüro da ordentlich Mist gemacht hat, das sieht man auch schon an den vergangenen Lohnabrechnungen wo Unterhalt gepfändet wurde" und schrieb die Firma an das sie Paul den Restbetrag zahlen sollen, ansonsten wird eine klage eingereicht.

    Paul ist psychisch am Ende weil er das ewige kämpfen nicht mehr stand hält, sei es der Kampf die kinder zu sehen, die Gläubiger zu besänftigen, der Kampf mit dem Anwalt mit der Übertriebenen Ratenzahlung noch der kampf um sein Geld/Lohn....

    Paul weiß nicht wie er die Miete zahlen soll, das Auto Tanken soll um zur Arbeit zu kommen noch sonst irgendein ausweg.....

    Das Sozialamt zahlt die Miete und Lebenskosten nicht, die sagen "verklag den AG"

    Paul ging erstmal zum Arzt, dieser schrieb ihn auf Grund psychischer Belastung krank.

    Noch am selben Abend rief Paul seinen Abteilungsleiter an und meldete sich krank.

    Tags darauf klingelte bei Paul das Telefon und das Personalbüro des AG war dran und drohte mit schweren folgen wenn er nicht seinen "neuen" Anwalt zurückpfeift, insgesamt wurde Paul dreimal angerufen, bedrängt und unter Druck gesetzt, auch persönliche Besuche aus der Chef und Personalabteilung waren an der Tagesordnung.

    Im laufe der Woche hatte Paul dann 3 willkührliche Abmahnungen im Briefkasten, aber keine kündigung.

    Nun ist es auch schon zu einem einstweiligen Einigungstermin vor dem Arbeitsgericht gekommen,

    Paul mußte persönlich, aufgrund seiner psychischen und Finanziellen belastung nicht selbst anwesend sein, so das nur sein "neuer" Anwalt für ihn da war.

    Da aber der Anwalt von Paul nun kurzfristig wegen Krankheit ins Krankenhaus musste, fehlen Paul jegliche informationen über den ausgang der Einigung/vergleich. Er weiß nun nicht ob er noch mit dem fehlenden Geld (differenz bis zur Pf.freigrenze) zu rechnen hat.

    Was mich jetzt an der Geschichte Inetressiert sind folgende Fragen ?

    1.) Darf der AG die pfändungsfreigrenze (930 €) ( § 850d i.V.m. § 850f ZPO) unterschreiten ???

    Was müßte dem AG vorliegen damit soeine Pfändung gerechtfertigt ist, auch wenn das Existenzminimum unterschritten ist ?

    2.) Was könnte bei dem Einigungstermin herausgekommen sein ???

    Da Paul noch keinerlei Infos hat macht er sich natürlich 25 stunden am Tag gedanken was und wie der Termin vor dem Arbeitsgericht wohl ausgegangen ist bzw. ob er noch mit Geld zu rechnen hat (damit er die Miete noch zahlen kann)

    Er weiß nur das es zu einer Einigung/vergleich kam...... aber Geld war noch nicht da.

    Anwalt = Krankenhaus

    Kanzlei = hat noch keinen Bericht/information

    Arbeitsgericht = hat noch kein Protokoll geschrieben

    3.) Darf der Anwalt, mit dem Paul sich im Rechtsstreit befindet, die Firma vor dem Arbeitsgericht vertreten wo Paul (noch) im Arbeitsverhältnis steht ???

    Der Hausanwalt ist ein persönlicher Freund des Chef´s der Firma wo Paul beschäftigt ist und streut auch sachen aus dem Rechtsstreit mit ihm (Ratenzahlung RA-kosten) in schreiben vom Arbeitsstreit mit dem Arbeitgeber und anders herum genauso, also vermischt er die beiden Fälle.

    Meines Erachtens ist das Menschlich und Rechtlich (Unfair) nicht Rechtens (evt. Interessenkollission ??)

    Im Falle einer Abfindung hat der Anwalt doch ein Interesse daran vor allen anderen Gläubigern an sein Geld zu kommen, und durch den Rechtsstreit hat er auch ein persönliches Interesse daran Paul zu Schaden (wenn man das so sagen kann)

    4.) Was bedeutet : § 850 d i.V.m § 850 f ZPO

    insbesondere die abkürzung i.V.m ??

    Hier nochmal ein paar Eckdaten zur Übersicht :

    Paul ist 40 jahre alt.

    seit 19 jahren bei seinem Arbeitgeber beschäftigt.

    Privat/verbraucherinsolvenz ist eingereicht.

    lebt inzwischen mit seiner neuen Lebensgefährtin zusammen.

    Sein bisheriges Netto Einkommen beträgt ca. 1700 € - 1900 €

    Ich hoffe mir kann jemand Tipps auf meine Fragen geben, ich erwarte keine Rechtsberatung sondern nur mit was für folgen hat man da zu rechnen.......wie könnte sowas ausgehen usw. MfG Panaka

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