Interessantes Szenario: Notarzt will Opfer gegen dessen Willen mitnehmen: Notwehr?!?
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Interessantes Szenario: Notarzt will Opfer gegen dessen Willen mitnehmen: Notwehr?!? im Forum Strafrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo. Nehmen wir einen Unfall auf der Straße an. Der Einfachheit halber ohne Schuld des ... Urteile und Rechtsfragen

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    Standard Interessantes Szenario: Notarzt will Opfer gegen dessen Willen mitnehmen: Notwehr?!?

    Hallo.

    Nehmen wir einen Unfall auf der Straße an.
    Der Einfachheit halber ohne Schuld des Opfers.
    Das Opfer ist lebensgefährlich verletzt, und irgendwer ruft den Notarzt.

    Das Opfer lehnt die Hilfe ab, aber der Notarzt droht mit "Unzurechnungsfähig".
    In einer Dokureihe mit dem Marienklinikum Essen drohte ein Notarzt einer Frau auf den Beinen (Ich glaube in ihrem Laden) damit sie notfalls für "Unzurechnungsfähig" zu erklären und sie zwangsweise mitzunehmen.
    Die Situation der Nothilfe mit Entführung und Körperverletzung (wäre es ja rechtlich vor jedem Dt. Gericht) ist also nichts unmögliches, wie man sogar an diesem Beispiel sieht.

    In meinem Beispiel nehmen wir an der Kopf hat einen sichtbaren Bruch, Hirnflüssigkeit tritt aus, oder der Bauch ist hart (innere Blutungen) etc..

    Das Opfer dürfte dennoch seine Zustimmung verweigern, auch wenn es den sicheren Tod bedeuten würde.
    In Hamburg ließ sich ein Zeuge Jehovas operieren. Ich glaube eine harmlose Knie-OP oder ähnliches.
    Er stellte vorher klar, dass er keine Blutspende erhalten will (die ZV lehnen aufgrund eines Aufbewahrungsverbotes von Blut irgendwo in der Bibel auch Eigenblut ab), und man ließ ihn bei einer Kompliaktion einfach sterben, obwohl man ihn leicht hätte retten können. Das zeigt dass Ärzte auch den Wunsch des Patienten respektieren können. Die strafrechtlichen Konsequenzen bei Verstoß, als KV und bei Transport in meinem Szenario Entführung sind riskanter als wenn man den Wunsch repsektiert.
    Denn Deutschland ist zwar bekannt für Rechtsbeugung bzw. "Perversion of Justice" wie auch Professor Straub oder ehemalige Richter wie Frank Fasel sagen, aber da scheinen Dt. Gerichte die Ärzte nicht zu schützen.


    Daher dürfte auch jedes Mittel erlaubt sein, um es zu verhindern. Wenn nicht anders möglich auch tödliche Gewalt gegen Notarzt und Sanitäter. Bei Entführung mit geplanter Körperverletzung ist dies schließlich auch erlaubt. Schlag gegen den Hals und Schwellung der Luftröhre (dann sind die Sanitäter mit dem beschäftigt), oder wenn nötig Biss in die Kehle (auch ein Mensch kann einen anderen totbeißen, wovon ein Soldat in einer 2.WK-Doku erzählte).
    Auch dann, wenn man aus vorherigen Fällen wüsste, dass die Entführer einen nur für 2 Tage bei gutem Essen und Versorgung festhalten, um die Person wieder gehen zu lassen.
    Man also wüsste, dass man nicht in Lebensgefahr ist.

    Kommen wir zum Trick der "Unzurechnungsfähigkeit".
    Wenn der Arzt den einsetzt, um sich selbst auch später vor Gericht zu schützen, dann könnte man wohl kaum das Opfer wegen der Körperverletzung oder sogar Todesfällen an Sanitätern (oder am Notarzt, wenn die Sanitäter bezeugen der hat das "Zauberwort" "unzurechnungsfähig benutzt) belangt werden.
    Schließlich war das Opfer "Unzurechnungsfähig" und damit nicht Schuldfähig.
    Und wenn der Notarzt die Unzurechnungsfähigkeits-Aussage verneint, dann wäre er strafrechtlich für seine Tat zu belangen. Wenn der Notarzt also bis ans Lebensende verkrüppelt wäre, Arbeitsunfähig, müsste er genau abwägen, ob es ihm das Wert wäre.

    Aber es wird auch hier noch komplexer, denn wenn er wirklich aussagt es nicht gesagt zu haben, bezeugen evtl. Sanitäter die Unzurechnungsfähigkeits-Aussage, weil sonst sie selbst belangt würden.
    Denn auch auch ein einfacher Sanitäter muss wissen dass er nicht gegen den Willen einer Person helfen darf, auch wenn die sonst sicher sterben wird.
    Notfalls muss der Sanitäter vor Ort die Beteiligung auch gegen die Anweisung des Notarztes Verweigern.

    Evtl. ein eigenes Thema, aber begeht so ein Opfer "Unfallflucht", wenn es verschwindet?
    Könnte ja bei Rot über die Ampel gelaufen sein.
    Kann aber auch bei Grün drüber gelaufen sein, und ein Auto rast mit 100kmh bei Rot über die Kreuzung.
    An der Kreuzung Lindenstraße/Roonstraße hörte Ich mal einen Knall, und sah aus den Augenwinkeln nur wie jemand viele Meter durch die Luft gegen eine Hauswand flog. OK, der geht nicht mehr, aber er kann ja die Hilfe verweigern. Evtl. sogar weil er die natürliche Gelegenheit zum Tod nutzen will, weil er des Lebens müde ist.

    Es ist tatsächlich ein "fiktiver Fall", aber es kann ja mal eintreten.
    Es gibt auch Menschen die stempeln sich regelmäßig "no-CPR" auf die Brust, was keine Wiederbelebung bedeutet. Mit dem Stempel wollen sie noch mal extra betonen dass sie das regelmäßig erneuern. Sonst heißt es bei einem Tatto0 noch, "der hat evtl. seine Meinung geändert".



    Grüße,
    Tobias Claren

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    Geändert von Tobias Claren (11.01.17 um 03:54 Uhr)

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