Problem mit Webhoster
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Problem mit Webhoster im Forum Onlinerecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo liebe Forengemeinde! Ich habe ein kleines Problem mit einem Webhoster, das mich grad ziemlich ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Fragesteller
    Registriert seit
    Apr 2011
    Beiträge
    4

    Standard Problem mit Webhoster

    Hallo liebe Forengemeinde!

    Ich habe ein kleines Problem mit einem Webhoster, das mich grad ziemlich ärgert.

    Und zwar habe ich bei einem kleinen, relativ unbekannten Anbieter (darf/sollte man hier Firmennamen nennen?) ein Webspace-Paket gemietet, welches mich 12,88 € im Jahr kostet. Die Rechnung hierüber bekomme ich jährlich per Mail.

    Nun habe ich Ende Januar eine dieser Rechnungen übersehen, da ich den entsprechenden Mailaccount nicht mehr häufig nutze, sodass ich den Rechnungsbetrag erst Anfang März - also rund 5 Wochen später - beglichen habe. Danach war das Thema für mich eigentlich erledigt, bis ich in der letzten Woche per Post ein Schreiben erhalten habe, in dem man mich nun in Form einer "3. und letzten Mahnung" zur Zahlung in Höhe von 25,- € auffordert. Nicht gerade zimperlich wird mit der Beauftragung eines Inkassobüros gedroht.

    Was war geschehen? In dem Schreiben von letzter Woche hat man weder aufgelistet, wie sich der Betrag von 25,- € zusammensetzt, noch was hier genau angemahnt wird. Daher habe ich mich per Mail an den Support gewandt, welcher mir nun folgenden Sachverhalt geschildert hat:

    In den 5 Wochen bis zu meiner Zahlung hat man mir per Mail zwei automatisch generierte Mahnungen geschickt und diese mit jeweils 5,- € in Rechnung gestellt. Nach meiner Zahlung waren also laut Firma nach 10,- € Mahngebühr offen, die man mir abermals mit jeweils 5,- € in Form von automatisch generierten Mails angemahnt hat. Bis zum heutigen Tage waren das 3 Mails, also nochmals 15,- € Mahnkosten. Macht summa summarum 25,- €.

    Trotz, dass ich den Anbieter auf mangelnde Transparenz und Unfreundlichkeit (so werte ich die Drohung mit einem Inkassobüro) hingewiesen habe und damit gedroht habe, mein Kundenkonto zu kündigen, besteht man auf den vollständigen Betrag in Höhe von 25,- €. Wegen meines Zahlungsverzugs von rund 5 Wochen würde ich einen Betrag von 5,- € als fair erachten. Knapp 200% des Rechnungsbetrages halte ich jedoch für wesentlich zuviel, aber eben doch zu wenig, um anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich denke, dieser Tatsache ist sich die Firma bewusst.

    Ferner erachte ich es als nicht besonders kundenfreundlich und äußerst dubios, für automatisch verschickte Mails 5,- € Mahngebühr zu berechnen. Der Firma entstehen dadurch weder Porto-, noch Personalkosten.

    Also doch ein Fall für den Anwalt? Oder sollte ich mal die örtliche Verbraucherzentrale konsultieren?

    Dank im Voraus und viele Grüße

    heninho

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    Geändert von heninho (20.04.11 um 19:03 Uhr)

    •   Alt


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  2. Support Team
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    Standard AW: Problem mit Webhoster

    Hallo, bei der Höhe der Mahnkosten liegen sie noch recht gut. Es gibt zwar etliche Urteile so wie das vom AG Brandenburg Az: 31 C 190/06 dass bei einem EDV-gestützten Mahnwesen nur geringe Kosten anfallen dürfen, hier waren es 2,50 Euro aber genauso gibt es Urteile die dem entgegen sprechen.
    Fraglich ist die Staffelmahnung aber auch nicht ganz ungewöhnlich.
    Es ist schwer, da gerade bei Mahngebühren immer der Einzelfall und dessen Entstehung betrachtet werden muss.
    Ein leichtes wäre ihnen zu raten die Mahngebühren zu zahlen, denn die Kosten für Anwalt / Gericht könnten erheblich höher ausfallen, da aber eine Entscheidung die genau auf ihren Fall passt nicht gefunden werden konnte, müssen sie diese Entscheidung selbst treffen.

  3. Fragesteller
    Registriert seit
    Apr 2011
    Beiträge
    4

    Standard AW: Problem mit Webhoster

    OK, dann werde ich mal schauen, was sich da machen lässt. Danke!

    •   Alt


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