gelieferte Ware wurde nicht bestellt ... was nun?
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gelieferte Ware wurde nicht bestellt ... was nun? im Forum Onlinerecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo zusammen, ich habe eine paar kurze Frage an Euch. Erst einmal zur Vorgeschichte. Ich ... Urteile und Rechtsfragen

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    Standard gelieferte Ware wurde nicht bestellt ... was nun?

    Hallo zusammen,

    ich habe eine paar kurze Frage an Euch. Erst einmal zur Vorgeschichte. Ich habe bei einem Händler im Internet ein elektronisches Gerät gekauft. Dies wurde mir direkt per Kreditkarte berechnet und auch schnell geliefert. Jedoch wurde mir das Gerät nicht nur einmal geliefert sondern gleich viermal. Bestellt habe ich definitiv nur eins. Die Bestellbestätigung weist auch nur eins aus. In der Rechnung taucht ebenfalls nur ein Gerät auf. Bei der Paketzustellung habe ich ebenfalls nur für eine Lieferung unterschrieben.

    Nun zu meinen Fragen: Im Internet steht sowas wie "... halten Sie in einem solchen Fall die Ware eine Zeit lang zur Abholung bereit. Allerdings sind Sie nicht verpflichtet, den Versender über seinen Fehler zu informieren.".
    • Wie lange sollte ich, Eurer Meinung nach, die versehentlich zugestellte Ware zur Abholung bereit halten?
    • Gibt es hierzu Fristen?
    • Ab welchem Zeitpunkt kann ich mit der Ware "machen was ich will"?

    Ich habe gelesen, dass ich sie weder verkaufen noch vermieten darf. Aber was ist mit verschenken?

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    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    Standard AW: gelieferte Ware wurde nicht bestellt ... was nun?

    § 241a BGB zu Unbestellte Leistungen könnte hier greifen. Dabei geht es eigentlich um den Verbraucher vor ungewollten und nicht bestellten Lieferungen zu schützen.
    Ich bin hin und her gerissen, ob es sich wie in vielen Fällen nun um eine "doppelte Lieferung" oder um eine ungewollte Lieferung handelt also ob der Lieferung kein Zusammenhang beizumesen ist. Hier allerdings war ja eine Bestellung vorhanden, es kam nur schlicht weg mehr als bestellt.

    (1) Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.

    (2) Gesetzliche Ansprüche sind nicht ausgeschlossen, wenn die Leistung nicht für den Empfänger bestimmt war oder in der irrigen Vorstellung einer Bestellung erfolgte und der Empfänger dies erkannt hat oder bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hätte erkennen können.

    (3) Eine unbestellte Leistung liegt nicht vor, wenn dem Verbraucher statt der bestellten eine nach Qualität und Preis gleichwertige Leistung angeboten und er darauf hingewiesen wird, dass er zur Annahme nicht verpflichtet ist und die Kosten der Rücksendung nicht zu tragen hat.
    Ich denke weil der Lieferung eine Bestellung voraus geht könnte der hier nicht passen.
    Ohne diese Bestellung und der unfreiwilligen Zusendung mehrerer Waren wäre für mich ein Anspruch nicht gegeben, also könnte damit gemacht werden was man will.

    Es gibt unterschiedliche Meinungen zur Benachrichtigungs- und Aufbewahrungspflicht aus Treu und Glauben § 242 BGB
    Die einen sagen, du musst es melden die anderen nicht. Aufbewahren musst du die Ware aber auf jeden Fall und das für drei Jahre, dann verjähren die Ansprüche des Verkäufers.

    So genug geschrieben, sei fair und benachrichtige den Verkäufer, wenn er es nicht noch selbst merkt.
    Bei jedem Laden sind Mitarbeiter angestellt oder einer selbstständig, und eine solche Falschlieferung reisst ein großes Loch in die Kasse und kann vielleicht sogar Arbeitsplätze gefährden.
    Eventuell ist ja ein kleines Dankeschön von Verkäufer drin, vielleicht auch ein Gutschein, eine kostenlose Überraschung oder was weiss ich.

    Ich würde bescheid sagen, was du machst musst du wissen.

    Das Helferlein

 



 

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