Copd
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Copd im Forum Medizinrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hi. Ich habe ein Problem. Ich bin Raucher (leider noch aber arbeite daran) Meine BU ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Copd

    Hi.
    Ich habe ein Problem.
    Ich bin Raucher (leider noch aber arbeite daran)
    Meine BU versicherung hat bei meinem Arzt mit meiner Erlaubnis meine Krankengeschichte angefordert.
    Nun bekam ich ein schreiben das ich abgelehnt wurde weil ich COPD habe.
    Jedoch war mir dies nicht bekannt und auf Rückfrage bei meinem Arzt, der mir dies nie mitgeteilt oder mich diesbezüglich untersucht hat, meinte dieser trägt er bei jedem Raucher ein.
    Meine Frage wäre bun ob er das darf ohne mich vorher untersucht zu haben?
    Würde mich freuen wenn mich jemand da aufklären kann

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    •   Alt


      Registriert seit:
      Nov 2009
      Beiträge:
      1,245

        

  2. L&O
    Ratgeber Recht Gast

    Standard AW: Copd

    COPD: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, bzw. Raucherlunge mit Raucherhusten
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Mit Beantragung der Berufsunfähigkeitsversicherung wird der Arzt des Versicherungsnehmers (VN) regelmäßig
    - durch schriftliche Einverständnis des VN im Antragsformular - von seiner Schweigepflicht befreit.
    Das führt dazu, dass der Arzt alles, was in seiner Patientenakte steht, mehr oder weniger 1:1, an den Versicherer (VR)weitergeben kann. Zusätzlich ist der VN verpflichtet, sämtliche Krankheiten - insbesondere nach denen ausdrücklich vom VR gefragt wurde - vollständig und wahrheitsgemäß dem VR gegenüber anzugeben.

    Wenn man der Meinung ist, dass bei der Behandlung / Diagnose / Dokumentation des Arztes etwas falsch gelaufen ist, was dazu führte, dass etwas falsch und/oder voreilig vom Arzt in die Patientenakte eingetragen wurde, sollte man sich an den Versicherer wenden. Einfach mal dem VR den Sachverhalt schildern und nachfragen ob es möglich ist, erneut eventl. sogar von einem Vertrauensarzt des VR, diesbezüglich (es könnten hier aber eventl. eigene zusätzliche Kosten entstehen) neu untersucht zu werden.

    Ich (persönliche Meinung) glaube nicht, dass es viel Sinn macht hier lange darüber nach zu denken, ob der Arzt nun etwas diesbezüglich durfte oder nicht, bzw. ob dieser etwas falsch gemacht hat. Die Beweisführung wird hier schwierig sein, allein schon dadurch, dass bei der Untersuchung der Arzt und der Patient in der Regel allein im Behandlungszimmer sind. An leichtfertige nachträgliche Lippenbekenntnisse des Arztes unter vier Augen zur Sachlage, wird sich der Arzt, wenn es "hart auf hart" kommt wahrscheinlich grundsätzlich nicht mehr erinnern können.

    Einen Arzt, welcher aber tatsächlich blind Diagnosen erstellt und diese auch noch in der Patientenakte dokumentiert, sollte man vielleicht schleunigst wechseln.

 



 
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