Kürzung 10% + 30% und auf anfrage Lebensmittelgutschein 3,72Euro die Woche
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Kürzung 10% + 30% und auf anfrage Lebensmittelgutschein 3,72Euro die Woche im Forum Hartz vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo zusammen, ich versuche hier mal mit meinem Problem weiter zu kommen und evtl eine ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Nur eine Frage
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    Standard Kürzung 10% + 30% und auf anfrage Lebensmittelgutschein 3,72Euro die Woche

    Hallo zusammen,
    ich versuche hier mal mit meinem Problem weiter zu kommen und evtl eine Lösung zu finden.

    Vorgeschichte :
    Meine Verlobte und ich wohnen in einer Bedarfsgemeinschaft seit 2 Jahren.
    Durch eine Unachtsamkeit meinserseits habe ich vor etwa 4 Monaten einen Termin verpasst.
    (War dann am Nächsten Morgen gleich früh da, aber Sanktion ist halt drinn.) Habe ich auch so akzeptiert.
    Grund des Treffens war ein Jobangebot bei einer Namhaften Firma im Reinigungs und Instandsetzungs bereich.

    Ich habe den Job (Vollzeit, 8,50€ die Stunde + 25% Nachtszuschlag) mit freuden angenommen da ich eh nachtmensch bin.
    Beim Arbeitgeber wurde mir dann gesagt ich solle erstmal ein zwei wöchiges Praktikum abschliessen damit der Arbeitgeber so wie ich sehen kann ob es passt.
    Nach Abschluss der 2 Wochen war der Vorarbeiter so wie auch ich der Meinung es passt, Immer pünktlich, ich leiste Top Arbeit usw. also Festanstellung.
    Dann kahm aber vom Arbeitgeber die Info das Arbeitsamt hätte kurzfristig die Förderung für Arbeitgeber die ALGII Empfänger einstellen abgeschafft und ich müsste wenn ich den Job haben will bis zu beginn des Nächsten abrechnungs monats weiterhin Praktikum machen.
    Das waren dann nochmal 3 Wochen.

    Dann habe ich meine Festanstellung endlich bekommen. 2 Wochen später etwa bin ich mit gewaltiger Migrände aufgewacht. Einer solchen Migräne das ich mich bei der kleinsten Bewegung übergeben musste.
    Ich habe also versucht meinen Arbeitgeber am Einsatzort anzurufen.
    von 13 Uhr bis 16:31 insgesammt 43 anrufe meinerseits. beim letzten ging er dann ran.
    (Fritzbox hat alles dokumentiert) Habe ihm dann gesagt das ich halt Migräne habe und ob er mich für diese Nacht ersetzen könne und ob er denn ein Artest braucht, da es ja schon nach 16 Uhr ist und ich dann da der Artzt vor Ort schon zu hat und ich keine Möglichkeit habe ins Krankenhaus zu kommen (Kein Auto zu dem Zeitpunkt) ich den Notartzt kommen lassen würde.
    Er meinte nicht so wild, gut das ich angerufen habe passt schon.
    Am nächsten Abend schickte er mich wieder nach Hause mit der Info ich sei gekündigt.
    3 Tage später traf das schreiben ein mit der Begründung ich hätte mich über einen Zeitraum von 6 Tagen nicht gemeldet und wäre einfach weg geblieben.
    Der Versuch das zu klären blieb erfolgslos, da er immer direkt auflegte wenn ich meinen Namen sagte und die Zentrale der Firma auf die Aussage der Arbeitgebers des Einsatzort vertraut.

    Ich bin dann also zum Arbeitsamt hin, habe es vorgelegt und die Sachlage geschildert.
    Mir wurde gesagt ich solle sobald erhalten die Gehaltsabrechnung vorbei bringen und dann wird geprüft.
    Der Knaller, auf der Gehaltsabrechnung fehlten mir zudem nachweislich 23 Stunden.

    Alles ab zum Arbeitsamt und erstmal gewartet.
    Nach einigen Tagen kahm ein schreiben in der mir eine 30%ige sanktion angedroht wurde da ich ja ohne Nachweis 6 Tage bei der Arbeit gefehlt habe und dadurch ein eigenverschulden zustande gekommen ist.

    Ich habe also direkt alle Unterlagen zusammen gesucht, Telefon Protokolle ausgedruckt, Facebook Textnachrichten von Angestellten der Firma die mir recht geben usw.

    Auch konnte ich vorweisen das ein verdacht des Verschleisses von ALG2 Empfängern bei der Firma statt findet.
    Von über 40 Leuten in 6 Monaten wurden ausnahmslos alle nach Abschluss eines mindestens ein Monatigen Praktikums entweder direkt nach dem Praktikum raus geschmissen oder nach kurzer Zeit wieder gefeuert. keiner ist langfristig bei dem Arbeitgeber geblieben. (Und das nur bei uns im Landkreis. Anderorts ist es ähnlich)

    Jetzt flatterte mir ein schreiben in den Briefkasten das ich für die nächsten 3 Monate eine 10% sperre habe + eine 30% sperre. Es wurde zugunsten der Firma entschieden.


    Aktuelles Problem :
    Ich war dann heute morgen nochmal beim Arbeitsamt und habe alle unsere festen Ausgaben vorglegt für Miete, Nebenkosten Nachzahlungen, Strom, Gas, Schuldentilgung, KFZ Versicherung usw.
    Im Normalfall haben wir nach abzug aller Rechnungen 208€ im Monat zum leben. durch eine Sanktion von 138,71€ bleiben uns also 69,29€ im Monat zum leben. Das reicht nicht einmal wenn man nur Tütensuppen kauft und Wasser trinkt wobei das Wasser bei uns nicht aus dem Hahn getrunken werden sollte.

    Also habe ich dann mal nach einem Lebensmittelgutschein gefragt. Daraufhin wurde mir gesagt das uns aufgrund der Rest auszahlung pro Woche ganze 3,72€ zustehen diese könnte ich mir jede Woche abholen.

    Was bitte ist das? Wie soll man davon leben? Gibt es eine möglichkeit das ganze Offiziell anzufechten mit einer schnellen Lösungsmöglichkeit? Ich habe schon mein Handy und einige Computer Teile bei kleinanzeigen angeboten das wir es evtl schaffen diesen Monat zu überstehen. Aber nächsten Monat ist dann schluss für uns.


    Ich hoffe jemand hat einen Lösungsvorschlag.

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    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    Standard AW: Kürzung 10% + 30% und auf anfrage Lebensmittelgutschein 3,72Euro die Woche

    Das hört sich alles ziemlich haarsträubend an.
    So ein bisschen hat man das gefühl und es ist nur ein Gefühl ohne das ich da etwas unterstellen möchte, dass das zuständige Jobcenter, zumindest aber ein Mitarbeiter da von den Vorgängen in der Firma weiss und dies auch irgendwie "fördert.
    Demnach hilft dir nur eine Beschwerde beim Leiter des Jobcenters, danach dann per Anwalt.
    Auf jeden Fall Einspruch gegen die Sanktion einlegen.

    Lassen sich andere Betroffene finden? Du hast geschrieben es gäbe mehrere Fälle, da muss ich doch ein Zusammenschluss bilden.

    Das Helferlein

  3. Nur eine Frage
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    Standard AW: Kürzung 10% + 30% und auf anfrage Lebensmittelgutschein 3,72Euro die Woche

    Hallo Helferlein,

    Es lassen sich andere Betroffene finden. Zwei kenne ich persöhnlich, jedoch haben wir alle unterschiedliche Vermittler.
    Und den Verdacht hatten wir auch schon das das jemand vom Jobcenter unterstützt aus welchen Gründen auch immer.

    Das mit dem Leiter des Jobcenter werde ich mal versuchen. Da das Jobcenter hier einer anderen Zentrale untersteht, ist es dann besser sich gleich an die Zentrale zu wenden oder erstmal hier vor Ort?

    Einspruch habe ich schon eingelegt, jedoch wurde mir direkt gesagt das das keinen Erfolg haben wird.

    Ich werd das jetzt erstmal mit einer Beschwerde versuchen.
    Danke

    Mfg Alex

    •   Alt


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