Höhe Unterhaltszahlung
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Höhe Unterhaltszahlung im Forum Familienrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo, hab eine Frage über die höhe der zu leistenden Unterhaltszahlung an eine geschiedene Frau. ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Höhe Unterhaltszahlung

    Hallo,

    hab eine Frage über die höhe der zu leistenden Unterhaltszahlung an eine geschiedene Frau.
    Die Scheidung war im Juni 2009.

    Die Unterhaltsberechnung erfolgte auf den Verdienst seit Januar.

    Kürzlich bekam der Unterhaltspflichtige von der ARGE eine Unterhaltsberechnung zugestellt. Die Arge erechnet das Einkommen der Ex-Frau mit 0 euro.

    In der Ehe entstanden 2 Kinder mit 8 und 10 Jahren.

    Das der Unterhaltspflichtige den Unterhalt für die 2 Kinder zahlen soll ist keine frage, allerdings kann er die Unterhaltsberechnung der ARGE nicht ganz nachvollziehen was seine Ex-Frau betrifft.

    Lt. Schreiben der Arge ist die Ex aufgrund der betreuung der Kinder nicht in der lage eine Vollschichtige erwerbstätigkeit aufzunehmen --> die Kinder sind allerdings ganztägig nicht zuhause. Vormittag in der Schule und nachmittags im Kinderhort. Der große ist jetzt in der 5. Klasse und kommt nachmittags nach Hause zur Mutter.

    Der Arbeitsvermittler der Ex teilt mit das sich diese um Arbeit bemüht. Sie weist die vereinbarten 5 Bewerbungen pro Monat vor. --> den Unterhaltspflichtigen ist allerdings bekannt das sie bereits zwei 400 euro Jobs abgelehnt hat da sie "keine Regale" einräumt usw.

    Berechnung der Arge:

    Einkommen Ex- Frau:
    Fiktives Einkommen 640 euro abzüglich 32 euro berufsbedingte Aufwendungen = 608 euro

    Unterhaltspflichtiger:
    2334 euro inkl. Überstunden und Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld, Provisionen usw.
    abzüglich berufsbedingter Aufwendungen von 116 euro = 2218

    hiervon zieht die Arge insgesamt 350 euro für Darlehen und erhöhte Miete ( 60 euro ) ab.

    Somit hat der Unterhaltspflichtige ein Unterhaltsrechtliches Einkommen von 1868 euro.

    Somit errechnet die Arge einen Unterhalt nach der Additionsmethode
    1868 euro Einkommen
    -766 euro Kindergeld
    = 1102 euro abzüglich den Erwerbsbonus von 10 % = 110 euro

    608 euro Einkommen der Ex Frau abzüglich Erwerbsbonus 10 % = 61 euro

    Hier ergibt sich dann ein Gesamtbedarf ??? von 1539 euro und ein Einzelbedarf von 770 euro ???

    zum Schluss kommt dann ein zu Zahlender Unterhalt von 223 euro an die Ex Frau.

    Unterhaltspflichtigen bleibt dann lt. berechnung ein Selbstbehalt von 1063 euro und ist somit i.O.

    Nun frage ich mich ob das rechtens ist das man in Deutschland für seine Überstundenarbeit usw. nur bestraft wird. Der Unterhaltspflichtigte zahlt durch Mehrarbeit usw. schließlich mehr Steuern. Desweiteren erhöht sich dadurch der Mögliche Unterhalt an die Ex- Frau womit er den Staat quasi wieder was in die Taschen steckt indem er die ARGE unterstütze...für Private anschaffungen o.ä. ist dann sozusagen von der ARGE nichts vorgesehen ???

    Würde mich über Meinungen oder Ratschläge sehr freuen.

    Viele Grüße

    Wolfgang

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    •   Alt


      Registriert seit:
      Nov 2009
      Beiträge:
      1,245

        

  2. Rheinhard
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Höhe Unterhaltszahlung


  3. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Höhe Unterhaltszahlung

    Hallo und vielen dank für die schnelle Antwort und den link.

    Der Unterhaltspflichtige hatte ca. 6 Monate nach der trennung aber noch ca. 1 Jahr vor der Scheidung einen neuen Arbeitsplatz aufgenommen. Hierdurch entstand eine "stetige" Einkommenserhöhung von ca. 300 euro Netto im Monat. Ist diese Einkommenserhöhung an den zu zahlenden Unterhalt anzurechnen ? Oder ist für die Zahlung des Unterhalts das Einkommen vor der Trennung anzurechnen ?

    viele Grüße

    Wolfgang

  4. Rheinhard
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Höhe Unterhaltszahlung

    Hallo,

    @Unregistriert

    Klicken Sie hier:

    Unterhalt für die Ehefrau nach Trennung

  5. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard

    Hallo,

    vielen Dank für die Blitzantwort. Hab da eine spezielle Frage zum Ehegattenunterhalt nach der Trennung. Bei Änderung des Einkommens ist zu lesen das zum Ehegattenunterhalt die "Ehelichen Lebensverhältnisse" maßgebend sind...
    Aufgrund der Trennung wechselte der Unterhaltspflichtige seinen Arbeitsplatz noch in der Trennungszeit. Aufgrund des Arbeitsplatzwechsels erhöhte sich sein Einkommen erheblich. Ist nun zur Berechnung des Ehegattenunterhalts das Einkommen während der Ehezeit--> speziell die Zeit des zusammenlebens oder die Zeit nach der Trennung Maßgebend ?

    vielen Dank
    Wolfgang

  6. Fragesteller
    Registriert seit
    Sep 2010
    Beiträge
    3

    Standard Weiteres vorgehen ?

    Hallo,

    bin für die bisherigen Tips sehr dankbar. Konnte mir aus den angegebenen links so einiges rauslesen...aber so ganz klar seh ich es noch nicht. Würde mich sehr freuen wenn jemand etwas mehr Licht ins dunkel bringen könnte.

    Der Unterhaltspflichtige bekam zum Zeitpunkt der Trennung eine Unterhaltsberechnung. 547 euro incl. Kindergeld wurden hier berechnet. Das Trennungsjahr begann am 27.12.2005.

    Während des Trennungsjahres erhielt der Unterhaltspflichtige eine neue Arbeitsstelle am 01.11.2006. Diese Arbeitstelle ist wesentlich besser Bezahlt aber mit ständigen Aufenthalt außerhalb der Heimatstadt verbunden. Abwesenheit zur Heimatstadt meißt 1 Woche. Diese Arbeitsstelle wäre bei einen fortbestehen der Ehe nicht möglich gewesen.

    Weiter handelt es sich hierbei um eine unvorhersehbare, ungewöhnliche Einkommensentwicklung ( sogenannter Karrieresprung ).

    Das durchschnittliche Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen im Trennungsjahr 2006 betrug ca. 1700 euro Monatlich.

    Nach dem Trennungsjahr im Jahr 2007 stieg das durchschnittliche Einkommen auf ca. 1950 euro.

    Im Jahr 2008 war das Einkommen auf 2150 euro und im Jahr 2009 auf durchschnittlich 2330 euro angewachsen.

    Die Scheidung erfolgte im April 2009

    Die neue Unterhaltsberechnung der Arge erfolgte quasi zu den Zeitpunkt an den der Unterhaltspflichtige seinen "Karrieresprung" hinter sich hat.

    Wie verhält es sich nun mit der Arge ? Welcher Verdienst ist hier zur Unterhaltsberechnung heranzuziehen ?

    - Der Verdienst der in der Ehe bestand ?
    - Der Verdienst der im ersten Jahr der trennung bestand ?
    - Der Verdienst der zur Scheidung bestand ?

    bin für jeden Tip dankbar

    viele Grüße

    Wolfgang

  7. Rheinhard
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Weiteres vorgehen ?

    Hallo wompile,

    wir sind hier keine Juristen und solch konkrete Fragen sollten Sie mit einem RA besprechen.
    Wir geben hier keine Rechtsberatung

  8. Fragesteller
    Registriert seit
    Sep 2010
    Beiträge
    3

    Standard Unterhalt.

    Hallo an alle die es Interresiert.

    der Unterhaltszahlende hat aufgrund der ersten Unterhaltsberechnung der Arge entsprechend Einspruch bei der Arge eingelegt.
    Die erste Unterhaltsberechnung der Arge Basierte auf das Einkommen August 2010 bis August 2009.

    Nun kam eine Neuberechnung der Arge. Statt 869 euro soll er nun 839 euro zahlen.

    Grundlage für die Neuberechnung durch die Arge ist nun nicht mehr das Einkommen 2009-2010 sondern das Einkommen im Jahr vor der Trennung.

    Dieses Einkommen war wegen der Steuerklasse 3 Natürlich entsprechend höher. Nach der Trennung fand ein sogenannter Karrieresprung statt.

    Das jetzige Einkommen ist mit der Steuerklasse 1 fast Identisch wie das Einkommen vor der Trennung mit Lohnsteuerklasse 3.

    Hier bekommt man das Gefühl das die Arge machen kann was sie will.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang

    •   Alt


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      Nov 2009
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      1,245

        

 



 

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