Unterhaltsgeld
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Unterhaltsgeld im Forum Familienrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo, zuerst möchte ich vorwarnen, da weiter viel Text kommt. Eigentlich es geht darum, dass ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Fragesteller
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    Jan 2012
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    2

    Standard Unterhaltsgeld

    Hallo,
    zuerst möchte ich vorwarnen, da weiter viel Text kommt. Eigentlich es geht darum, dass ich das Unterhaltsgeld nicht zahlen möchte. Es klingt ja negativ, aber die Aufklärung kommt weiter.
    Meine Ex-Freundin hat mal einen Deutschen heiratet. Sie waren 10 Jahre lang zusammen, dann kam Scheidung von Seite des Ehemanns (Wie Sie verstehen sind wir beide nicht in DE geboren, haben aber schon lange deutsche Ausweise). Sie haben mehrmals versucht, das Kind zu bekommen, was aber erfolglos war, wobei die künstlichen Befruchtungen auch nicht halfen.
    Als wir uns kennengelernt haben, war ich (bin bis jetzt) ein Student. Ich habe keinen Anspruch auf Bafög, Kindergeld, Wohngeld usw.
    Ich wohnte bei ihr, war nicht in der Lage die Mitte zu zahlen und mit Geld immer zu helfen. Wobei bei Nebenjobs immer was für zu Hause oder ihr Bedürfnis gekauft habe. Es gab auch Unterstützung von meinen Verwandten: Geschenke; Bekleidung, Schmuck, Haushaltstechnik. Ich könnte niemals bei der Beziehung was für mich einsparen, da ich mein ganzes Geld in sie investiert habe. Sie hat in zwei Jahren unserer Beziehung so viel Schmuck, Kleider usw. von mir bekommen, was sie in 10 Jahren von ihrem Ex-Ehemann nie hatte. Sie hat aber nach der Scheidung mehr als genug Geld bekommen.
    Als sie mir Bescheid gesagt hat, dass sie schwanger ist, habe ich sie vollkommen unterstützt, da ich wusste das es für sie ein Wunder ist. Ich habe kein Wort dagegen gesagt oder sogar eine Gedanke über Abtreibung gemacht. Wobei sie damals sagte, dass sie das Kind auf jedem Fall lässt und ich keine Schuldposten habe, und wenn ich weggehe, ist es OK. Eigentlich das wurde gegen meinen Willen gemacht. Sie hat damals die Entscheidung getroffen, obwohl sie vollkommen über meine Finanzielle Lage wusste.
    In der Schwangerschaft habe ich um sie sehr viel gekümmert. Im Vergleich zu vielen anderen Männern bin ich gar kein schlechter Vater bzw. Mann gewesen. Vielleicht gab es welche Probleme, aber wer hat ja keine? Ich habe niemals was verneint oder sie im Stich gelassen... So, dann kam das Kind auf die Welt. Weiter interessanter...
    Sie hat zum Silvester mit dem schon ein bisschen gewachsenen Kind zu Mutter in Ihr Heimatland geflogen. Gegen meinen Willen wurde das Kind getaucht, obwohl sie gut wusste dass ich vollkommen dagegen bin, da ich Jude bin. Außerdem wusste sie dass ich nicht in der Lage war, Reisen und Urlaube zu leisten. (Ich studiere an einer Uni, die mich sehr gut überlastet). Sie ist jedes Jahr mit Kind für mehrere Monate mehrmals nach dem Land verreist. Auch zu Geburtstagen und Feiertagen. Wenn sie zurückkam, ist oft ihre Mutter mitgekommen. In einer 2 Zimmer Wohnung war es ja aber alles Mögliches, aber nicht lustig (Deswegen habe ich vielleicht keine großen Vatergefühle, da zu allen Feiertagen bin ich allein geblieben , sogar an den Geburtstagen vom Sohn und Ihr, inkl. Silvester).
    Dann war irgendetwas mit Erziehungsgeld für drei Monate. Irgendetwas musste ich unterschreiben, damit sie Geld bekommt.
    So, wir wohnen schon seit langer Zeit getrennt und das Kind ist 2.5 Jahre alt. Mir helfen meine Verwandten, die auch nicht reich sind, aber ich habe einfach Glück, dass ich so eine gute Familie habe.
    Gestern habe ich plötzlich einen Brief vom Jugendamt bekommen, dass ich Unterhaltsgeld in Höhe von 133€ monatlich zahlen muss. Ehhh, was? Mindestens finde ich es unmenschlich die Fragen auf solche Art und Weise zu lösen, ohne bevor mir einfach Bescheid dafür sagen.
    Ich habe sie angerufen. ihr Grund für Unterhaltsgeld war: „ich möchte weniger Arbeiten“. Dass aber ich weniger studieren möchte, interessiert sie jetzt und früher gar nicht. Studium an meiner Uni ist nicht die leichteste. Ich bin einfach nicht in der Lage zu arbeiten, aufs Kind aufzupassen, und nach dem Studienplan alles pünktlich zu machen. Außerdem pendele ich fast jeden Tag von zwei Städten, was bei mir bis 4 Stunden in Anspruch nimmt. Ich möchte auch manchmal meine Zeit haben. (Das war der letzte Grund, warum ich ausziehen musste – habe studiert, gearbeitet und hatte einfach keine Zeit auch am WE ihr die Gesellschaft zu leisten, da ich mein Praktikum abgeben musste. Oder sie wollte sich mich Freunden nach der Arbeit treffen, wobei ich keine einzige Minute Zeit hatte. Gleichgültigkeit. Ihre Ersparnisse und Arbeitslohn sind groß genug um dem Partner, der strebt die Familie in der Zukunft stark finanziell zu unterstützen, die Möglichkeit geben, das Studium zum Ende zu bringen).
    Ich habe eigentlich nichts gegen mein Kind und ihm dabei zu helfen, aber ich muss dafür selbst auf die Beine stehen. Und wenn ich voll verschuldet nach dem Studium rauskomme (kein Bafög mehr, Unterhaltsgeld), dann was soll dann das Ganze? Sie verdient gut genug, Ihr damaliges Ehemann hat ihr alles finanziert und gut erklärt, wie es in BRD abläuft, im Vergleich zu mir, wenn mir sogar niemand gesagt hat, dass ich mich als Werkstudent bewerben kann und nicht nur über Leasingfirmen für kaum Geld arbeiten.
    Was sie mir nach unserer Trennung gesagt hat, dass Sie sich mit mir getroffen hat, weil ich ihr ihren Ehemann zu vergessen half. Sie wusste vom Anfang an, dass ich ein Student bin und meine finanzielle Lage nicht so gut ist. Ich fühle mich jetzt aber vollkommen ausgenutzt und in Rolle eines Samenspenders. Ihr sind die Beziehung irrelevant, die Hauptsache soll sie sich finanziell gut fühlen. Ich habe ein Gefühl, dass es kein Mensch, sondern eine Maschine ist.
    In der letzten Zeit habe ich wenig Kontakt zum Sohn, weil ich durch das Studium sehr stark ausgelastet bin und die Ex-Freundin nicht sehen kann. Ich habe trotz allem was passiert ist, noch viele Gefühle zu ihr und sie zu sehen ist für mich einfach unerträglich. Es ist halt schwer jemanden lieben und dabei wissen, dass daraus nichts wird.
    Jetzt komme ich zum meinen ersten Satz. Ich möchte nicht das Unterhaltsgeld zahlen. Ist es möglich? Ich möchte gern eine Familie, aber nicht, dass sie später auch unter einen Schuldenberg begraben wird.

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    Geändert von nungut (14.01.12 um 03:26 Uhr)

    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    Standard AW: Unterhaltsgeld

    Hallo und einen schönen Sonntag wünsche ich dir.
    Deine Erklärung ist verständlich. So viel ist passiert, unterm Strich muss dir aber klar sein, du müsst zwischen Frau und Kind unterscheiden.
    Als Vater wirst du um die Zahlung von Unterhalt nicht herum kommen.
    Weder jetzt noch in Zukunft. Das Jugendamt wird sicher einen Unterhaltsvorschuss Zahlen, diesen aber später von dir zurück fordern.
    Man muss dabei Bedenken, dass ja das Kind nichts für euren Streit oder die Probleme kann.

    Moralisch gesehen ist die Sacher sehr verzwickt, rechtlich aber steht eine Unterhaltspflicht im Raum. Versuche irgendwie mit der Sache abzuschließen und baue dir ein neues Leben auf.
    Sicher wird das Kind mal seinen Vater sehen wollen. Nimm diese Pflicht an und sei für das Kind da, wenn es dich braucht.

    Das Helferlein

  3. Fragesteller
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    Jan 2012
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    Standard AW: Unterhaltsgeld

    Hallo das Helferlein,
    dass Jugendamt auf der Seite der Mutter steht, finde ich vollkommen richtig. Die Kinder müssen nicht leiden, da sie damit nichts zu tun haben. Rechtlich gesehen gebe ich Ihnen auch das Recht, moralisch ist es aber schwieriger. Da sehe ich, dass die Väter eigentlich nicht geschützt sind. Es wird mehr Frauen vertraut.
    Hoffentlich soll ich nicht in der Zukunft das Unterhalt der Mutter zahlen, mit der Schweinerei möchte ich nicht zu tun haben. Was mich aber freut, dass sie ums Kind sehr gut kümmert. In dem Fall ist ja vielleicht das Wichtigste. Was freut mich aber nicht, ich wollte nie so ein Fern-Vater werden.
    Danke für den Beitrag!

    •   Alt


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