Pflichtteilberechnung
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Pflichtteilberechnung im Forum Erbrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Ehepaar in Zugewinngemeinschaft mit Testament auf Längstlebenden. 2 leib. Kinder. Ehemann verstorben. Ehefrau war nie ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Fragesteller
    Registriert seit
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    9

    Standard Pflichtteilberechnung

    Ehepaar in Zugewinngemeinschaft mit Testament auf Längstlebenden.
    2 leib. Kinder. Ehemann verstorben. Ehefrau war nie berufstätig.
    In der Ehe erwirtschaftetes Vermögen = zB. 100.000,-€
    Wie viel gehört der Ehefrau ( 50% + 1/4 ? )
    Wieviel erhält das Pflichtteilfordernde Kind ( 1/8 ), aber von welcher Summe ??? Gegnerischer Anwalt behauptet, da Ehefrau nicht berufstätig, war das ges. Vermögen Eigentum des Ehemannes !
    Im BGB § 1371 und 1363 lese ich dies jedoch anderst.
    War jetzt schon bei 2 Anwälten !!!! und jeder behauptet etwas anderes.
    Bin mittlerweile ratlos und weis nicht mehr wem ich noch glauben soll.
    Gegnerischer Anwalt stellt -Zahlungsforderung plus Verzugszinsen.

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    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    59

    Standard

    Hallo giwig,

    [FONT=Arial][SIZE=2]zur Erklärung: Der Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen (beim Eintritt des Güterstandes) übersteigt. [/SIZE][/FONT][FONT=Arial][SIZE=2]Nur das während der Ehe Erarbeitete (aber: nicht alles Erworbene, z.B. Schenkung, Lottogewinn, Erbschaft) wird beim Tod eines Ehegatten geteilt. Der Ausgleich findet bei Auflösung der Ehe wie folgt statt: Übersteigt der Zugewinn des einen Ehegatten den Zugewinn des anderen, so steht die Hälfte des Überschusses dem anderen Ehegatten als Ausgleichsforderung zu.[/SIZE][/FONT]
    [FONT=Arial][SIZE=2]Folgende Besonderheit gilt beim Tod eines Ehegatten:[/SIZE][/FONT]
    [FONT=Arial][SIZE=2]Der Ausgleich findet in der Art statt, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten pauschal um ein Viertel der Erbschaft erhöht. Diese pauschale Aufstockung um ein Viertel ist unabhängig davon, ob der überlebende Ehegatte tatsächlich einen Ausgleichsanspruch erworben hat.[/SIZE][/FONT]

    [FONT=Arial]Wenn die 100.000 € gemeinsam erwirtschaftet wurden (unabhängig, ob beide oder nur einer erwerbstätig war), werden hier also 50.000 € vererbt. 25.000 € erhält die Ehefrau. Den Kindern stünden bei gesetzlicher Erbfolge 25.000 € zu. Das Pflichtteil beträgt 50 % des Erbes, also 12.500 €. Demnach wäre das Pflichtteil für jedes Kind 6.250 €.[/FONT]

    [FONT=Arial]Zahlungsforderung übder das Pflichtteil hinaus sollte abgewehrt werden.[/FONT]
    [FONT=Arial][/FONT]
    [FONT=Arial]Ich bin erbrechtserfahrener Laie, Ergebnis müßte vom Fachanwalt überprüft werden.[/FONT]

    [FONT=Arial][/FONT]
    [FONT=Arial]Viele Grüße[/FONT]
    [FONT=Arial]lyrica[/FONT]
    Geändert von lyrica (21.01.10 um 22:47 Uhr)

 



 
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