Arglistiege Täuschung beim verkauf?
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Arglistiege Täuschung beim verkauf? im Forum Ebayrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Nun gut, es handelt sich hier um eine längere Story. Ich fasse es mal kurz. ... Urteile und Rechtsfragen

  1. dennismobile
    Ratgeber Recht Gast

    Standard Arglistiege Täuschung beim verkauf?

    Nun gut, es handelt sich hier um eine längere Story.

    Ich fasse es mal kurz. Ich hatte mir eine Yamaha XV 750 SE (Bj. 75) gekauft, also eine Oldtimer. Dass ich noch viel daran machen müsste, war mir natürlich klar. Bei der Abholung sprang das Motorrad nicht an, es lag am Vergaser. Ich bat ihn darum den Vergaser einmal in einer Werkstatt reinigen zu lassen. Er meldete sich Tage später wieder, er habe den Vergaser selbst gereinigt und sie läuft wieder perfekt. Da ich mir nicht sicher war, bat ich den Verkäufer mit der Maschine zu mir zu fahren. Es handelte sich um eine Strecke von knapp 200 km. Ich war mir sicher, wenn er mit dem Motorrad hier oben ankommt wird er sein Wort gehalten haben.
    Fehlanzeige.... Ich schraubte das Motorrad mit meinem Vater auseinander, der Vergaser war nicht gereinigt. Der Gaszug war fast gerissen. Der Anlasser ging kurze Zeit später kaputt. Sie lief nur noch auf einen der zwei Motorblöcke, woran der Verschmutze Vergaser schuld war. Es gab noch viele weitere kleine Mängel.
    Ich schreib den Verkäufer (Privatperson) es hätte gelogen und er solle nun die Reinigung des Vergaser, wie ich es am Anfang gefordert hatte bezahlen. Er sah dieses nicht ein, gestand aber Fehler gemacht zu haben. Deswegen zahlte er mir 100 € als Entschädigung.
    Danach transportiere ich das Motorrad in eine Werkstatt. Diese fand reinigte den Vergaser und baute einen neuen Anlasser ein. Ich bat direkt darum auf weitere Fehler zu achten. Es kahmen nun viele weitere Kleinigkeiten ans Licht, wie z.B. falscher Schock verbaut, Schraube in die Bremse gebohrt, dellen an der Rückseite vom Auspuff und mehr.
    Die größte Schweinere war, er hat einen Vorderradreifen hinten an das Motorrad verbaut, also als Hinterreifen genutzt. Der Mechaniker sagte mir es sei ein wunder das er damit durch den TÜV gekommen ist. Desweiteren ist ein Vorderreifen für die Kräfte die auf ein Hinterrad wirken nicht ausgelegt. Bei ca. 130 Km/h würde es gefährlich. Er würde z.B. platzen. Es ist also mein großes Glück, diese Worte noch verfassen zu können, da ich natürlich auf die Autobahn wollte und das Maximum aus der Maschine kitzeln wollte. Ich sah an dem Tag davor ab, da sich jenes Wetter an dem Tag verschlechterte.
    Nun wollte ich ihn anrufen. Doch wie soll ich verfahren? Er hatte mir schon einmal 100€ für die zu den Zeitpunkt entdeckten Schäden gezahlt, auch wenn es zu wenig war. Nun stehe ich vor vielen weiteren, teils Lebensgefährdungen Schäden.

    Bei dem Kaufvertrag handelte es sich um den ADAC Standard Vertrag. Aufgeführt wurde aber kein einziger Mängel, sie galt als Mängelfrei.
    Ich bin für jeden Meinung, für jeden Hinweis dankbar.

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