Hohe Strafe bei kündigung Werkvertrags
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Hohe Strafe bei kündigung Werkvertrags im Forum Baurecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo zusammen, ein bekannter hat mit einer Baufirma einen Werksvertrag, zur Renovierung des Aussenputz seines ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Nur eine Frage
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    Standard Hohe Strafe bei kündigung Werkvertrags

    Hallo zusammen,

    ein bekannter hat mit einer Baufirma einen Werksvertrag, zur Renovierung des Aussenputz seines Hauses abgeschlossen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 10.600€.
    In dem Vertrag ist kein festes Zieldatum, sondern 4. Quartal 2014 eingetragen.

    Jetzt hat er den Vertrag gekündigt und die Firma verlangt nach § 649 BGB 30% was ca. 2600€ entspricht.
    Nach dem er mit der Firma telefoniert hat, haben Sie ihm angeboten eine Aufwandsentschädigung in höhe von 860€ zu Zahlen. Da er aber nichts schriftliches hat, weiß er nicht wie er sich verhaltten soll.

    Er findet beide Summen zu hoch, da die Firma bis jetzt ja nur die Daten im Computer eingeben musste. Es wurde noch nichtmal die genauen Maße genommen oder eine Feste Menge der Materialien festgelegt. Überall steht nur je und zum Schluss eine Gesamtsumme.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen und Tipps geben wie er sich verhalten soll.

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    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    Standard AW: Hohe Strafe bei kündigung Werkvertrags

    Interessant dürfte hier sein:
    § 649 BGB
    Kündigungsrecht des Bestellers

    Der Besteller kann bis zur Vollendung des Werkes jederzeit den Vertrag kündigen. Kündigt der Besteller, so ist der Unternehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Es wird vermutet, dass danach dem Unternehmer 5 vom Hundert der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.

    Nachzulesen auch noch mal auf
    Kündigung eines Werkvertrags durch den Auftragnehmer:
    wo dazu steht:
    "Es sind die Grundlagen der Berechnung des Entschädigungsanspruchs darzulegen"
    bezogen auf die Kündigung durch den Unternehmer, was aber wohl durchaus auch für die Kündigung des Autraggebers zutreffen sollte.
    Sofern keine Klausel zum Schadensersatz im Vertrag vorhanden ist, muss der Schadensersatz also errechnet werden.
    pauschal abzurechnen geht wohl nicht, weshalb nun auf die geringere Aufwandsentschädigung umgeschwenkt wurde.
    Klar ist aber auch, Schadensersatz steht dem zu, der einen Schaden erlitten hat.
    Der Unternehmer sollte doch in der lage sein auszurechnen, was ihm an Schaden entstanden ist.
    Andernfalls 5 von hundert. Hier stellt sich dann die Frage, da ja noch nichts passiert ist, steht ihm dann der Schadensersatz aus der gesammtsumme zu?

    Das helferlein

  3. Nur eine Frage
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    Standard AW: Hohe Strafe bei kündigung Werkvertrags

    Zitat Zitat von excelsior77 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ein bekannter hat mit einer Baufirma einen Werksvertrag, zur Renovierung des Aussenputz seines Hauses abgeschlossen. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 10.600€.
    In dem Vertrag ist kein festes Zieldatum, sondern 4. Quartal 2014 eingetragen.

    Jetzt hat er den Vertrag gekündigt und die Firma verlangt nach § 649 BGB 30% was ca. 2600€ entspricht.
    Nach dem er mit der Firma telefoniert hat, haben Sie ihm angeboten eine Aufwandsentschädigung in höhe von 860€ zu Zahlen. Da er aber nichts schriftliches hat, weiß er nicht wie er sich verhaltten soll.

    Er findet beide Summen zu hoch, da die Firma bis jetzt ja nur die Daten im Computer eingeben musste. Es wurde noch nichtmal die genauen Maße genommen oder eine Feste Menge der Materialien festgelegt. Überall steht nur je und zum Schluss eine Gesamtsumme.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen und Tipps geben wie er sich verhalten soll.

    Hallo excelsior,
    dein Bekannter sollte sich ruhig verhalten und keine Zahlung tätigen. Wozu auch? Es wurde keine Dienstleistung bislang vorgenommen noch wurden Materialien besorgt oder Sonstiges.
    Und was hierbei noch ganz wichtig ist bezgl. gültiger Werkvertrag:

    [..]Der Werkvertrag ist mit der Abgabe der fertigen Arbeit und der Abnahme der fertigen Arbeit durch den Auftraggeber beendet.
    Bezahlt wird die Fertigstellung der Arbeit nicht die Arbeitszeit.[..]

    Da in diesem Falle die Arbeit nicht fertig gestellt wurde, würde ich auch keinen Cent zahlen!

    •   Alt


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