LKW Unfall - Kündigung weg. Grober Fahrlässigkeit
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LKW Unfall - Kündigung weg. Grober Fahrlässigkeit im Forum Arbeitsrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Guten Tag Ich habe bei Glatteis , wissend einen Lkw auf Anordnung des Poliers, in ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Fragesteller
    Registriert seit
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    2

    Standard LKW Unfall - Kündigung weg. Grober Fahrlässigkeit

    Guten Tag

    Ich habe bei Glatteis , wissend einen Lkw auf Anordnung des Poliers, in die Baugrube gefahren.
    Dadurch ist der LKW verunfallt.
    Die Bergungskosten waren sehr hoch.
    Mir wurde gekündigt.

    Auch wurde mir mein Lohn nicht bezahlt, da es sich anscheinend um grobe Fahrlässigkeit handelt.

    Meine Frage ist nun:

    1. Ist es rechtend, mir deshalb meinen Lohn nicht zu geben ?
    2. Lohnt es sich vor ein Arbeitsgericht zu gehen?
    3. Auch wenn ein Arbeitsgericht erwirken würde, das ich meinen Lohn
    bekommen muß, kann es dann sein das ich die Bergungskosten weg. grober
    Fahrlässigkeit, dann selber bezahlen muss?

    Vielen Dank für Ratschläge

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    •   Alt


      Registriert seit:
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  2. Hilfsbereit
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    Dec 2010
    Beiträge
    199

    Standard

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Oft wird der Arbeitgeber versuchen, seinen vermeintlichen Ersatzanspruch durch Aufrechnung gegenüber dem Arbeitsentgeltanspruch des Arbeitnehmers zu befriedigen, d.h. durch Lohneinbehalte.[/FONT][/SIZE]
    [SIZE=3][FONT=Calibri] [/FONT][/SIZE]
    [SIZE=3][FONT=Calibri]Es ist dann Sache des Beschäftigten, der diese Vorgehensweise für ungerechtfertigt hält, »hinter seinem Geld herzulaufen«, notfalls in Form einer arbeitsgerichtlichen Klage. Etwaige tarifliche Ausschlußfristen oder Verjährungsfristen sind zu beachten. [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Der Betroffene muß auch dann die Initiative ergreifen und den Arbeitgeber notfalls verklagen, wenn er einen Anspruch auf Freistellung von der Haftung gegenüber einem Dritten durchsetzen will. [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Ist ein Schadensersatzfall eingetreten, gehört es natürlich zu den Aufgaben des Betriebsrats, den Arbeitnehmer zu unterstützen (z.B.: Gespräche mit dem Arbeitgeber führen). Darüber hinaus sollte dem Betroffenen der Weg zu einer umfassenden rechtlichen Beratung bzw. Prozeßvertretung gezeigt werden (z.B. gewerkschaftlicher Rechtsschutz). [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri] Der Betriebsrat hat in der Frage der Arbeitnehmerhaftung keine Mitwirkungs- oder Mitbestimmungsrechte, es sei denn, ein Tarifvertrag sieht solche Rechte vor. [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Ungeachtet dessen sollte der Betriebsrat versuchen, den Arbeitgeber dazu zu bewegen, die Arbeitnehmerhaftung weitestgehend durch Abschluß entsprechender Versicherungen auszuschließen (nach Möglichkeit ohne oder nur mit geringer Selbstbeteiligung des Arbeitnehmers im Schadensfall). [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Arbeitsvertragliche Regelungen (z.B. in Formular-Arbeitsverträgen) über eine Erweiterung der Arbeitnehmerhaftung sollte es im Betrieb nicht geben. [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Schließlich sollte überlegt werden, ob eine freiwillige Betriebsvereinbarung mit – über das aktuell geltende »Richterrecht« hinausgehenden –haftungseinschränkenden Regelungen möglich ist. [/FONT][/SIZE]

    [SIZE=3][FONT=Calibri]Ist ein Schadensersatzfall eingetreten, gehört es natürlich zu den Aufgaben des Betriebsrats, den Arbeitnehmer zu unterstützen (z.B.: Gespräche mit dem Arbeitgeber führen). Darüber hinaus sollte dem Betroffenen der Weg zu einer umfassenden rechtlichen Beratung bzw. Prozeßvertretung gezeigt werden (z.B. gewerkschaftlicher Rechtsschutz). [/FONT][/SIZE]
    Geändert von ruski20 (20.12.10 um 18:35 Uhr)
    m.f.G.

    EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus.

  3. Fragesteller
    Registriert seit
    Dec 2010
    Beiträge
    2

    Standard Fahrlässigkeit

    Darf mir der Lohn nicht gezahlt werden?
    Kann es nachehr für mich noch schlimmer kommen?
    MfG

  4. Hilfsbereit
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    1,324

    Standard

    Zitat Zitat von worker Beitrag anzeigen
    Ich habe bei Glatteis , wissend einen Lkw auf Anordnung des Poliers, in die Baugrube gefahren.
    Dadurch ist der LKW verunfallt.
    Die Bergungskosten waren sehr hoch.
    Mir wurde gekündigt.
    Auch eine grobe Fahrlässigkeit rechtfertigt nicht unbedingt zu einer fristlosen Kündigung.
    Zitat Zitat von worker Beitrag anzeigen
    2. Lohnt es sich vor ein Arbeitsgericht zu gehen?
    Das lohnt sich immer.
    Zitat Zitat von worker Beitrag anzeigen
    3. Auch wenn ein Arbeitsgericht erwirken würde, das ich meinen Lohn
    bekommen muß, kann es dann sein das ich die Bergungskosten weg. grober
    Fahrlässigkeit, dann selber bezahlen muss?
    Möglich ist es.
    Hier muss sie der Arbgeber verklagen.
    Beispiel: Trotz grober Fahrlässigkeit keine fristlose Kündigung

    Zitat Zitat von worker Beitrag anzeigen
    Ich habe bei Glatteis , wissend einen Lkw auf Anordnung des Poliers, in die Baugrube gefahren.
    Haben sie den Polier auf die Situation hingewiesen?
    Eventuell trifft ihm eine Mitschuld wenn er sie "gezwungen" hat.
    © Copyright,das Verbreiten,Verwerten des Postings,auch auszugsweise (zitieren) ist untersagt.
    ---------------------------------------------
    http://www.echte-abzocke.de/

  5. Hilfsbereit
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    Standard

    Einfach den kompletten Lohn einbehalten geht mal gar nicht.
    Habe hier auf der Seite einen entsprechenden Artikel gefunden und Suche dir noch mal den Link raus. Binnen drei Wochen Kuendigungsscbutzklage einreichen sonst ist die Kündigung akzeptiert.
    Wegen deinen Lohn da geht es immer um den Einzelfall
    Ich man dir nur raten so schnell als möglich zum Anwalt zu gehen
    Dein Chef mag wohl sauer sein aber deine Rechte derart zu beschneiden musst du dir nicht gefalen lassen
    Das Helferlein

  6. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard LKW Unfall - Kündigung weg. Grober

    Informationen findet man auch hier

    Handbuch Arbeitsrecht: Haftung des Arbeitnehmers

  7. Unregistriert
    Ratgeber Recht Gast

    Standard LKW Unfall - Kündigung weg.

    Der Arbeitgeber kann das Geld ggf. als Schadensersatz einbehalten,
    allerdings hängt dieses auch davon ab, wieviel Geld Du netto verdient hast.

    Du musst auf jeden Fall 939,99 € netto auf deinem Konto haben, falls Du keine Kinder hast und ledig bist. (Pfändungsfreibeträge: §850 ZPO)

    •   Alt


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