Fristlose Kündigung nach "Ausrutscher"
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Fristlose Kündigung nach "Ausrutscher" im Forum Arbeitsrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo Ihr Lieben, es dreht sich hier um einen nicht so schönen Fall... AN (Arbeitnehmer) ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Fragesteller
    Registriert seit
    Oct 2010
    Beiträge
    6

    Standard Fristlose Kündigung nach "Ausrutscher"

    Hallo Ihr Lieben,
    es dreht sich hier um einen nicht so schönen Fall...
    AN (Arbeitnehmer) arbeitet seit 8 Jahren in einem Supermarkt als Vollzeitkraft.
    Nachdem besagter AN von einem Kunden zu unrecht relativ übel angemacht wurde, sagte der AN zu seinem Kollegen "was für ein Vollhorst", während der Kunde ging. Dieser hat es aber leider gehört und ist sofort beim Chef vorstellig geworden.
    Nun wurde dem AN fristlos gekündigt, weil er den Kunden beleidigt hat.
    Meine Frage ist nun, kann man da noch irgendetwas machen? Anwalt einschalten, klagen was auch immer? Der AN ist auf die Arbeit angewiesen...
    Ich habe hier bereits schon was von einem ähnlichen Fall gelesen, dort steht letztendlich, dass auch eine Abmahnung ausreichen könnte. Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn der AN seinen Anwalt danach fragt, vielleicht kann er noch etwas hinbiegen oder? Was meint ihr, wie nun am besten vorzugehen ist?

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    Alles wird gut

    •   Alt


      Registriert seit:
      Nov 2009
      Beiträge:
      1,245

        

  2. Manfred70
    Ratgeber Recht Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Unicorn Beitrag anzeigen
    .. dort steht letztendlich, dass auch eine Abmahnung ausreichen könnte.
    genau so ist es, denn vor einer Kündigung steht die Abmahnung

  3. Hilfsbereit
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    1,324

    Standard

    Zitat Zitat von Unicorn Beitrag anzeigen
    Ich habe hier bereits schon was von einem ähnlichen Fall gelesen, dort steht letztendlich, dass auch eine Abmahnung ausreichen könnte.
    Die Betonung liegt auf könnte.
    Der Arbeitgeber muss keine Abmahnung aussprechen.
    Aber,der "Emmely"-Fall zeigt das solche fristlosen Kündigungen oft auf wackligen Beinen stehen.
    Aus dem Grund:
    Zitat Zitat von Unicorn Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn der AN seinen Anwalt danach fragt, vielleicht kann er noch etwas hinbiegen oder?
    Er kann nichts hinbiegen,aber vermutlich ein Richter.

    Nachtrag:
    Keine außerordentliche Kündigung bei einmaliger fahrlässiger Pflichtverletzung.
    Z.B.
    Arbeitsgericht Duisburg1 Ca 731/09
    oder LAG Hamm, 10 Sa 1869/05
    Geändert von Immorb (15.10.10 um 16:13 Uhr) Grund: Nachtrag
    © Copyright,das Verbreiten,Verwerten des Postings,auch auszugsweise (zitieren) ist untersagt.
    ---------------------------------------------
    http://www.echte-abzocke.de/

  4. Fragesteller
    Registriert seit
    Oct 2010
    Beiträge
    6

    Standard

    So, der AN hat die Sache jetzt seinem Anwalt übergeben...
    Chancen sind laut Anwalt wohl nicht schlecht, dass man auf eine Einigung herauslaufen wird... Naja man bleibt gespannt..
    Alles wird gut

  5. R-R-D Mitglied
    Registriert seit
    Jun 2010
    Beiträge
    13

    Standard

    Hallo,

    der Abmahnung würde ich mich in diesem Fall auch anschließen, da für eine fristlose Kündigung ja auch ein härterer Härtegrad vorliegen muss. Allerdings bin ich auch kein Anwalt und wenn es da ja nun vorliegt, liegt es auch in besten Händen.

    Bin neugierig wie das ausgeht.

    Gruß Timo

    •   Alt


      Registriert seit:
      Nov 2009
      Beiträge:
      1,245

        

 



 

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