Arbeitsverweigerung
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Arbeitsverweigerung im Forum Arbeitsrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Mal angenommen jemand ist als Kaufmann seit ca. 1 Jahr in der Buchhaltung eines Unternehmens ... Urteile und Rechtsfragen

  1. System Bot
    Registriert seit
    Oct 2009
    Beiträge
    652

    Standard Arbeitsverweigerung

    Mal angenommen jemand ist als Kaufmann seit ca. 1 Jahr in der Buchhaltung eines Unternehmens beschäftigt.

    Nun verlangt der Vorgesetzte zwei Tage vor einer großen Tagung, dass er einen Vortrag vor ca. 60 kaufmännischen Leitern sowie Geschäftsführern über die Arbeitsweise der Buchhaltung halten soll. Schwerpunkt: spezielle Programme, die der Arbeitnehmer kaum praxisbezogen einsetzt. Er sagt, dass er sich dies aufgrund seiner fehlenden Erfahrung, rethorischer Ausbildung sowie Hintergrundwissen nicht zutraut. Der Vorgesetzte droht diesbezüglich Konsequenzen an. Regelung im Arbeitsvertrag: "Dem AN kann nach den betr. Erfordernissen andere seiner Vorbildung und seiner Fähigkeiten entsprechenden gleichwertigen Tätigkeit zugewiesen werden."

    Ist das Verhalten des AN als Arbeitsverweigerung zu deuten?
    Kann der AN gekündigt werden (KSchG gilt)?
    Mit welchen Konsequenzen kann der AN rechnen?

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    •   Alt


      Registriert seit:
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  2. Webteam
    Ratgeber Recht Gast

    Standard

    Hallo, ein Arbeitnehmer sollte sich nur in besonderen Ausnahmefällen vor einer Arbeit "drücken"
    Dies sind erkennbare Verletzungen von Gesetzen, Unfallverhütungsvorschriften oder Arbeiten, die Gewissenskonflikte beim Arbeitnehmer auslösen.
    Ob ein Gericht in einem Kündigungsschutzverfahren die Verweigerung einen Vortrag zu halten als Gegenspruch zur "Fähigkeit des Arbeitnehmers" ansieht ist zu bezweifeln. Die Klausel im Arbeitsvertrag deckt nach Einsicht vieler Urteile doch schon recht viele Arbeiten ab, die der Arbeitgeber mit seinem Direktionsrecht anweisen kann.

    Bei einer Arbeitsverweigerung kommt eine verhaltensbedingte Kündigung in Betracht. Hier ist in der Regel aber die Rede von einer "beharrlichen Arbeitsverweigerung" Dann aber ist eine fristlose Kündigung und sogar die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegenüber dem Arbeitnehmer möglich.
    In der Regel erfolgt zuerst eine Abmahnung, wobei die zweite wegen Arbeitsverweigerung dann als "beharrliche Arbeitsverweigerung" angesehen werden und zur Kündigung führen kann.

    Ihr Support Team

 



 

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