Mitarbeiter = Zeuge = Zusteller der Kündigung?
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Mitarbeiter = Zeuge = Zusteller der Kündigung? im Forum Arbeitsrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo zusammen, Hier mal eine (für mich zumindest) kuriose Frage: Angenommen Arbeitgeber A kündigt Arbeitnehmer ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Nur eine Frage
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    Standard Mitarbeiter = Zeuge = Zusteller der Kündigung?

    Hallo zusammen,
    Hier mal eine (für mich zumindest) kuriose Frage:
    Angenommen Arbeitgeber A kündigt Arbeitnehmer B das Arbeitsverhältnis. Da B nicht anwesend bei der Arbeit ist, schickt A ihm die Kündigung per Einschreiben. Parallel dazu geht er her und gibt einem anderen Kollegen C die Kündigung in die Hand, mit der Bitte diese zu lesen und bei B in den Briefkasten zu werfen.

    Als es dann zu einer Kündigungsschutzklage kommt, lässt sich A die "frühzeitige" Zustellung dann durch C mit einem Monat Verspätung schriftlich bestätigen und behauptet nun, die 3 Wochen Frist für die Kündigungsschutzklage sei versäumt wurden.

    B jedoch hat Zeugen, dass die Kündigung nicht am von C behauptetet Datum zugegangen sei.

    Wem würde das Gericht wohl mehr Glauben schenken? Und wie glaubwürdig ist die Zustellung eines Mitarbeiters des Beklagten, wenn diese ohne Zeugen stattfand und erst einen Monat nach angeblicher Zustellung bescheinigt wird?

    Vielen Dank und viele Grüße
    ;-)

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    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    Standard AW: Mitarbeiter = Zeuge = Zusteller der Kündigung?

    Der Mitarbeiter C hat das Kuendigungsschreiben schliesslich in den Briefkasten des Empfaengers eingeworfen und ist somit Zeuge fuer den rechtzeitigen Zugang. In wieweit dessen Aussage glaubwuerdig ist, ergibt sich fuer den Richter aus den naeheren (uns nicht bekannten) Umstaenden. Grundsaetzlich ist diese Aussage aber erst einmal ein (erschuetterbarer) Beweis fuer den rechtzeitigen Zugang.

    Wenn der gekuendigte Arbeitnehmer B das Gericht also nicht davon ueberzeugen kann, dass der Bote C gelogen hat, wird er wohl keine Chance haben.

 



 

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