"Nebenjob" stellt sich als Beihilfe zum Abzocken heraus.
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"Nebenjob" stellt sich als Beihilfe zum Abzocken heraus. im Forum Arbeitsrecht vom Rechtsforum | Ratgeber Recht

      

Hallo zusammen Vor ein paar Tagen ist ein Freund (noch in Ausbildung) auf eine Anzeige ... Urteile und Rechtsfragen

  1. Ile
    Ile ist offline
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    Standard "Nebenjob" stellt sich als Beihilfe zum Abzocken heraus.

    Hallo zusammen

    Vor ein paar Tagen ist ein Freund (noch in Ausbildung) auf eine Anzeige im Internet gestossen, die einen Nebenjob mit einem Einkommen von 200-500 Euro warb. Als Tätigkeit stand "Datenbearbeiter" in der Anzeige. Er sollte Kleinanzeigen schreiben und E-Mails von Kunden bearbeiten. Er meldete sich, und erhielt eine Antwort, in der er darum gebeten wurde, 10 Euro zu überweisen, mit dem fadenscheinigen Grund "damit sich nur ernsthafte Bewerber melden" und als Gebühr für Trainingsunterlagen mit einer Arbeitsanleitung. Anstatt der für die 10 Euro erhaltenen "Trainingsunterlagen", hat er nun eine Kurzanleitung zum Betrug mit einem Schneeballsystem erhalten (Welche nicht einmal von dem Kerl waren, welcher die Anzeige aufgesetzt hatte) und den Lohn, den er versprochen bekam, erhält er auch nicht nach, Arbeitsaufwand, wie versprochen sondern nach Anzahl Leute, die er damit in die Falle Lockt. Also bekommt er das Geld, von denen, die ihm auf den Leim gehen sollten und wird nicht vom "Arbeitgeber" bezahlt.
    Ist es möglich, gegen den Urheber der Kleinanzeige rechtliche Schritte einzuleiten?

    Ich kann gerne die beiden Mails mit Angebot und der Betrugsanleitung noch posten.

    Die Punkte, die ich für illegal halte, wären:
    1. Dass es eine Art Schneeballsystem ist, das ja bekanntlich illegal ist und 2. Dass der Zweck der Überweisung ein völlig anderer war. Dass er also nicht bezahlt hat, um die "Ausbildung" zu erhalten, wie da stand, sondern um den Urheber zu bezahlen. 3. Erhält er nicht wie angekündigt 5-30 Euro pro Anzeige, sondern nichts, wenn keiner drauf reinfällt.
    Kurzum: Er hat nicht erhalten, was versprochen wurde und die Art der Geldmacherei ist illegal.
    Mir ist bewusst, dass man vorher drauf hätte kommen können, dass das nicht so ganz sauber ist, was der da anbietet. Ich für meinen Teil hätte das Geld nicht überwiesen. Er hats getan und ist jetzt stinksauer und hat die Hoffnung schon aufgegeben.

    Aber ich hoffe, jemand kann mir hier helfen, ich selber bin aus der Schweiz und kann von hier aus nicht viel machen, vor allem, weil ich mich mit Recht noch nicht so gut auskenne. Aber ich glaub er verliert langsam den Glauben an die Menschheit. Alles, was ich will, ist für ein bisschen Gerechtigkeit zu sorgen und einen Menschen wieder an das Gute in der Welt glauben lassen. Ich bin wirklich sehr dankbar für jede Hilfe.
    Ich weiss, es ist nicht viel Geld. Aber mir wird übel wenn ich sowas höre und möchte darum unbedingt irgendwas tun.

    Liebe Grüsse

    Larissa

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    •   Alt


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  2. Hilfsbereit
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    45

    Standard AW: "Nebenjob" stellt sich als Beihilfe zum Abzocken heraus.

    Hallo Larissa, hört sich alles sehr bekannt an.
    Diese Masche ist nicht neu und Hunderte, wenn nicht Tausende sind da schon drauf rein gefallen.
    Die Hinterleute sind dabei nicht zu fassen.
    Das nicht wirklich was dagegen gemacht wird ist auch der kleine Betrag den man verliert.
    Für die zehn Euro ist mancher nicht mal bereit zur Polizei zu fahren.
    Aber auch weil es möglich ist recht anonym solche Anzeigen aufzugeben, kommt man denen nicht auf die Schliche.

    Wurde das Geld auf ein deutsches Konto überwiesen?
    Das Helferlein

  3. Ile
    Ile ist offline
    Fragesteller
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    Beiträge
    2

    Standard AW: "Nebenjob" stellt sich als Beihilfe zum Abzocken heraus.

    Danke für die Antwort =D

    Es war ein Paypal-Konto.
    Wir haben dem Kerl mal geschrieben, dass diese Art an Geld zu kommen nicht ganz legal sei und er unter Umständen mit einer Anzeige rechnen müsse, sobald geklärt sei, wie man vorgehen muss.
    Er war zum Glück so blöd seinen vollen Namen in der E-Mail Adresse anzugeben, daher wäre das mit der Anonymität kein Problem. Vermutlich nicht älter als 18 und wohl selber ein Opfer, das sich nicht gewehrt hat. Nun hat er das Geld anscheinend zurücküberwiesen. Schaden ist also keiner mehr zu begleichen.
    Frage ist nun, ob wir noch etwas tun sollen? Ich denk der Typ hat schon genug Probleme und vermutlich kommt man wirklich nicht an den Urheber ran. Auf der anderen Seite könnte man immerhin ein paar andere Leute wenigstens vor dem einen schützen.

    Larissa

    •   Alt


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