01 Sep 10 von in
Arbeitsrecht mit 3 Aufrufen.
Sechs Euro Stundenlohn sind sittenwidrig. Das entschied das ArbG Leipzig unter dem Aktenzeichen 2 Ca 2788/09. Eine Fachverkäuferin arbeitete 30 Wochenstunden in einem Wäschemarkt und bekam dafür etwa sechs Euro pro Stunde ausgezahlt. Da der Tarif bei 12,34 Euro liegt, wurde ihr eine nachzahlung zugesprochen. jede Stunde musste nun mit ...
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05 Aug 10 von in
Arbeitsrecht mit 7 Aufrufen.
Eine junge Bewerberin klagte gegen ein Unternehmen, welches ihre Bewerbungsunterlagen mit dem Vermerk "Ossi" zurück gesendet hatte. Ihr Anwalt war der Auffassung, dass dieser Begriff den Tatbestand der Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der ...
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04 Aug 10 von in
Arbeitsrecht,
Kündigung mit 11 Aufrufen.
Eine Kündigung wegen privater Internetnutzung ist nur in den seltensten Fällen möglich. Dies geht aus einem Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz in Mainz hervor. Bestandteil einer Kündigung muss eine nachweisbare Vernachlässigung der Arbeitspflichten sein. Dies gilt selbst dann, wenn eine Arbeitsvertragliche Klausel die Internetnutzung auf betriebliche Aufgaben einschränkt.
Zwei weitere Kriterien ...
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04 Aug 10 von in
Arbeitsrecht,
Arbeitsvertrag mit 0 Aufrufen.
Die Verlängerung eines befristeten Arbeitsverhältnisses bedarf der Schriftform. Dies geht aus einem Urteil vom Landesarbeitsgericht Mainz hervor. Rechtsgrundlage ist hier § 14 im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Dies ergibt sich aus dem Umstand, dass eine Verlängerung eines solchen befristeten Arbeitsvertrages ebenfalls wieder eine Befristung enthält.
Wird die Schriftform nicht gewahrt, so greift ...
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03 Aug 10 von in
Arbeitsrecht mit 7 Aufrufen.
Arbeitnehmer können selbst per Arbeitsvertrag nicht zum Stillschweigen über ihr Lohn und Gehalt gezwungen werden. eine solche Klausel ist nach Auffassung vom LAG Mecklenburg-Vorpommern unwirksam.
Arbeitgeber sind verpflichtet, gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen, man spricht hier vom Gleichbehandlungsgrundsatz im Rahmen der Lohngestaltung. Aber nur wenn die Arbeitnehmer untereinander ihre ...
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03 Aug 10 von in
Arbeitsrecht,
Kündigung mit 5 Aufrufen.
Arbeitgeber sind nicht berechtigt einem Arbeitnehmer anzuweisen, gegen gesetzliche Bestimmungen zu verstoßen. Im vorliegenden Fall sollte ein Kraftfahrer gegen die gesetzlichen Lenk und Ruhezeiten verstoßen. Da sich dieser weigerte sprach der Arbeitgeber die Kündigung aus.
Im konkreten Fall hatte der Arbeitgeber seinen Fahrer angewiesen, die Fahrt noch zu beenden, obwohl ...
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03 Aug 10 von in
Arbeitsrecht,
Urlaub mit 62 Aufrufen.
Können offene Urlaubsansprüche vererbt werden? Unter bestimmten Voraussetzungen ist dies durchaus möglich. So kann es sein, dass eine Witwe Anspruch aus Ausbezahlung von Urlaubsansprüchen hat, wenn der Partner wegen einer Arbeitsunfähigkeit bis hin zum Tod seinen Urlaub nicht nehmen konnte.
Nach der neuen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes, welche sich an eine EU ...
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03 Aug 10 von in
Arbeitsrecht,
Kündigung mit 2 Aufrufen.
Auch wenn ein Arbeitnehmer eine Stellung inne hält, die eine besondere Kreativität beinhaltet, so kann eine fristlose Kündigung durchaus gerechtfertigt sein, wenn diese häufig auf pornografischen Webseiten surft.
Einem "Art Director" wurde in einem solchen Fall die Kündigung übergeben, welche vom Gericht im Rahmen der Kündigungsschutzklage auch bestätigt wurde.
Selbst hoch kreative ...
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02 Aug 10 von in
Arbeitsrecht,
Kündigung mit 8 Aufrufen.
Ist eine fristlose Kündigung wegen einem Fahrverbot möglich? Diese Frage wurde vor dem Amtsgericht Iserlohn gestellt. Teilt man das Urteil auf, so zeigt sich, dass die einzelnen Umstände vergleichbarer Fälle einer eigenen Prüfung bedürfen.
So machten die Richter klar, dass eine fristlose Kündigung bei einem Fahrverbot wegen Alkoholmissbrauchs selbst dann ...
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19 Jul 10 von in
Abmahnung,
Arbeitsrecht,
Kündigung mit 12 Aufrufen.
Arbeitsrecht: Surfen im Internet. Wer gelegentlich während der Arbeitszeit für kurze Zeit im Internet surft, obwohl dies im Betrieb verboten ist, dem kann nur gekündigt werden, wenn er zuvor abgemahnt wurde. Wie das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz weiter ausführte, sind Kündigungen ohne vorherige Abmahnung jedoch dann möglich, wenn es durch längere .Privataufenthalte' ...
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